Große Handelsgruppen Erst der Mensch, dann der Prozess, dann das DMS

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 9 min Lesedauer

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Durch die Konsolidierung im Autohandel entstehen immer größere Gruppen, die mit immer mehr Fahrzeugmarken operieren. Doch das bringt im Servicegeschäft eine enorme Komplexität mit sich. Vertreter aus dem Autohandel verraten, wie sie damit umgehen.

Auf den Automotive Business Days diskutierte Moderator Jan Rosenow (»kfz-betrieb«) mit Heiko Hoffmann (BOB Automotive), Ralf Schütte (Trast Digital), Alexander Michalsky (Autohaus Gotthard König) und Anna Nagel (Auto Nagel) (von links nach rechts).(Stefan Bausewein)
Auf den Automotive Business Days diskutierte Moderator Jan Rosenow (»kfz-betrieb«) mit Heiko Hoffmann (BOB Automotive), Ralf Schütte (Trast Digital), Alexander Michalsky (Autohaus Gotthard König) und Anna Nagel (Auto Nagel) (von links nach rechts).
(Stefan Bausewein)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, heißt es. Und wenn man den alten Sinnspruch auf die heutige Autohandelswelt anwenden möchte, dann könnte man sagen: Es ist auch noch kein Riese vom Himmel gefallen. Praktisch alle großen Unternehmen aus dem Automobilhandel haben mit einem einzigen Standort begonnen und sich Schritt für Schritt, Übernahme für Übernahme, vergrößert. Manchmal dauerte das Jahrzehnte, manche Unternehmen sind aber durch die Übernahme einer anderen Handelsgruppe auch sehr schnell gewachsen.

Solche sich kontinuierlich vergrößernden Unternehmen sind also ein „Work in progress“, sie entwickeln sich beständig weiter. Neue Standorte, Mitarbeiter, Marken und Traditionen müssen integriert werden und in die Standards und Prozesse der aufnehmenden Firma einbezogen werden. Denn nur dann lassen sich die erwünschten Synergieeffekte auch wirklich heben.