Elektromobilität
Mercedes-Benz – E-Klasse der anderen Art
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1992 startet ein groß angelegtes Demonstrationsprojekt zur Erprobung von Elektrofahrzeugen unter Praxisbedingungen auf der Insel Rügen. Mit dabei: 20 Modelle des 190er und des MB 100.
Dass E-Mobilität keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist, zeigt ein Blick in den Rückspiegel so manch eines Herstellers – Beispiel Mercedes-Benz. So startet vor genau 30 Jahren auf der Ostseeinsel Rügen ein auf vier Jahre angelegtes Demonstrationsprojekt zur Erprobung von Elektrofahrzeugen der neuesten Generation unter Praxisbedingungen. Mercedes-Benz stellt ein Drittel der teilnehmenden Fahrzeuge, die von fünf verschiedenen Herstellern stammen: Insgesamt werden 60 Personenwagen und Kleintransporter erprobt. Aus Stuttgart sind jeweils zehn weiterentwickelte Limousinen der Baureihe 201 („190er“) und Transporter des Typs MB 100 dabei. Die Marke mit dem Stern testet in den 20 Fahrzeugen unterschiedliche Kombinationen aus Elektromotoren und Batterien.
Geladen werden die Elektrofahrzeuge an normalen Steckdosen sowie an speziellen Stromtankstellen, deren Energie teilweise durch Photovoltaik direkt aus Sonnenlicht gewonnen wird. Am Feldversuch nehmen neben Mercedes-Benz auch BMW, Neoplan, Opel und Volkswagen teil. Das Vorhaben wird durch das deutsche Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) mit gut 26 Millionen DM gefördert. Der Gesamtaufwand des Vorhabens beträgt rund 60 Millionen DM, die Gesamtleitung des Projekts liegt in den Händen der Deutschen Automobilgesellschaft (DAUG) mit Sitz in Braunschweig.
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