Internetbasierte Kraftfahrzeugzulassung (i-Kfz) Es braucht viel Geduld

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit Anfang September können Fahrzeuge automatisiert angemeldet werden – zumindest theoretisch. Denn die Bilanz ist bislang ernüchternd. Sicherheitsprobleme sorgen für Dämpfer.

Als i-Kfz am 1. September 2023 startete, zeigte sich die Branche skeptisch, ob es funktioniert. Zu Recht, denn die Einführung des Systems verläuft sehr schleppend.(Bild:  ProMotor)
Als i-Kfz am 1. September 2023 startete, zeigte sich die Branche skeptisch, ob es funktioniert. Zu Recht, denn die Einführung des Systems verläuft sehr schleppend.
(Bild: ProMotor)

Im September 2023 ist die vierte Stufe der internetbasierten Kfz-Zulassung (i-Kfz) gestartet. Bis Anfang Januar 2024 konnten über die Großkundenschnittstelle (GKS) des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) bundesweit jedoch nur 53 Autos voll automatisiert zugelassen und 5.295 außer Betrieb gesetzt werden. Nur 111 der bundesweit rund 420 Hauptzulassungsstellen waren Anfang Dezember überhaupt in der Lage, das Verfahren durchzuführen.

Über diese Bilanz ist Florian Cichon, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Premiumzulasser, mehr als enttäuscht. Schließlich habe sein Unternehmen viel Geld und Zeit investiert, um alle Voraussetzungen zu erfüllen. Seit Spätsommer kooperiert die Kölner Genossenschaft mit dem nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbe.