Neue Stellantis-Verträge „Es hätte schlimmer kommen können“

Von Jens Rehberg 5 min Lesedauer

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Die Händlerverbände und ihre Rechtsanwälte haben die Vertragsentwürfe des Herstellers von juristischen Sprengfallen gesäubert. Was übrig bleibt, ist wohl einigermaßen zumutbar, mehr aber auch nicht.

(Bild:  Stellantis)
(Bild: Stellantis)

Seinen weitgehend einheitlichen europäischen Agenturvertrag wollte Stellantis seinen Händlern längst übergeben haben. Aber das Mammutwerk ist immer noch nicht fertig. Nichtsdestotrotz sagte Vertriebsrechtler Uwe Brossette stellvertretend für die deutschen Handelspartner im Rahmen eines Pressegesprächs am Dienstag in Mainz: „Wir haben viel erreicht.“

Zuvor hatten die Händlerverbände ihre Mitglieder nach Mainz eingeladen, deren Vertreter die Vertragsentwürfe auf nationaler und teils auch auf europäischer Ebene verhandelt hatten. Das waren der VCDP (Peugeot, Citroen und DS), der VDOH (Opel) sowie der JARD (Jeep, Alfa, Dodge und Ram). Circa 720 Händler kamen am Dienstag in das Mainzer Kongresszentrum am Rhein, um die Einschätzung ihrer Verbandsvorstände zu den neuen Verträgen zu erfahren – Pressevertreter waren hiervon ausgeschlossen.