Kreuter-Medele-Schäfer „Es hat etwas gedauert, bis der Flieger abhebt“

Das Gespräch führte Dr. Martin Achter

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Die Händlergruppe im Südwesten Bayerns ist in den vergangenen Jahren durch Fusionen auf die heutige Größe angewachsen. Die Geschäftsführer Peter Schäfer und Johannes Medele sprachen mit »kfz-betrieb« über die wirtschaftlichen Effekte der Neuaufstellung.

Ein geschlossenes Marktgebiet im Südwesten Bayerns: Peter Schäfer (r.) und Johannes Medele haben in den vergangenen Jahren einst separate Vertriebs- und Servicepartner der Marke Mercedes-Benz zu einer neuen Gruppe zusammengeführt.(Bild:  Thomas Hillenbrand)
Ein geschlossenes Marktgebiet im Südwesten Bayerns: Peter Schäfer (r.) und Johannes Medele haben in den vergangenen Jahren einst separate Vertriebs- und Servicepartner der Marke Mercedes-Benz zu einer neuen Gruppe zusammengeführt.
(Bild: Thomas Hillenbrand)

Redaktion: Die Firmengruppe Kreuter-Medele-Schäfer hat erst kürzlich ihre aktuelle Form angenommen. Zum Jahreswechsel kamen das Autohaus Allgäu sowie das Autohaus Baumann hinzu. Der bisherige Kern der Gruppe, Medele-Schäfer, besteht selbst erst seit 2018 und entstand damals durch eine Fusion. Welche Überlegung steht hinter dieser regionalen Integrationswelle bislang unabhängiger Unternehmen?

Peter Schäfer: Unsere Kernmotivation 2018 war es, als integrierte Händlergruppe im Südwesten Bayerns – eine der kaufkräftigsten Regionen Deutschlands – ein in sich geschlossenes Vertriebsgebiet zu schaffen. Damit wollten wir eine Größe erreichen, um gemeinsam mit dem Hersteller in die Zukunft zu gehen. Mercedes-Benz strebt im Vertrieb die Zusammenarbeit mit größeren Händlerpartnern an. Dieser Anforderung werden wir durch unsere Strukturen gerecht, und diese Überlegung stand auch hinter den jüngsten Fusionen. Uns beschäftigten aber auch andere Fragestellungen wie etwa der Generationenwechsel in den Unternehmen.