Pkw-EnVKV „EU-Bürokratiemonster erweist Autokunden einen Bärendienst“

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Die neuen Brüsseler Pläne zur umstrittenen Pkw-EnVKV stoßen auf scharfe Kritik im Kfz-Gewerbe. ZDK-Präsident Peckruhn fordert praxistaugliche Lösungen und legt seinen Forderungskatalog auch der Bundeswirtschaftsministerin Reiche vor.

Kleinteiliger und spezifischer sind die Vorgaben, die die neue Pkw-EnVKV für die nun insgesamt für verschiedene Labels vorsieht, die der Autohändler an Neuwagen auslegen muss.(Bild:  Silke Reents)
Kleinteiliger und spezifischer sind die Vorgaben, die die neue Pkw-EnVKV für die nun insgesamt für verschiedene Labels vorsieht, die der Autohändler an Neuwagen auslegen muss.
(Bild: Silke Reents)

Seit Jahren sorgt die Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) in Autohäusern für Unsicherheit und Ärger. Was ursprünglich als Orientierungshilfe für Verbraucher gedacht war, hat sich für viele Händler zu einem rechtlichen Risiko mit erheblichem bürokratischem Aufwand entwickelt.

Nun kommt wieder Bewegung in die Thematik: Mitte Dezember hatte die EU-Kommission im Rahmen des „Automotive Package“ einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der die Richtlinie 1999/94/EG aufheben und die nationale Pkw-EnVKV ersetzen soll. Das bewertet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sehr kritisch und bemängelt die dabei fehlende Praxistauglichkeit für eine europaweit einheitliche Fahrzeugkennzeichnung.