Fake News im Internet Kein Reparaturverbot für ältere Autos

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Die EU plant nicht, Reparaturen an Autos zu verbieten, die älter als 15 Jahre sind. Darauf weist der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hin und warnt vor der Falschnachricht, die derzeit in den sozialen Medien kursiert.

Autos sollten möglichst repariert werden können. Davon profitiert das Kfz-Gewerbe und das ist auch im Sinn der Nachhaltigkeit. Die Behauptung, die EU plane ein Reparaturverbot für ältere Fahrzeuge, ist falsch.(Bild:  ProMotor)
Autos sollten möglichst repariert werden können. Davon profitiert das Kfz-Gewerbe und das ist auch im Sinn der Nachhaltigkeit. Die Behauptung, die EU plane ein Reparaturverbot für ältere Fahrzeuge, ist falsch.
(Bild: ProMotor)

Mit einem Rundschreiben an die Kfz-Landesverbände und ihre Innungen warnt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) vor einer Falschmeldung, die derzeit im Internet, insbesondere in sozialen Medien, kursiert.

Laut dieser Fake News bereite die EU einen Beschluss vor, der ein Reparaturverbot für Fahrzeuge vorsieht, die älter als 15 Jahre sind. „Diese Behauptung ist falsch“, stellt der ZDK klar. Der Zentralverband war mehrfach auf diese Falschnachricht hingewiesen worden, die für Irritationen gesorgt hat.

Ein solches Vorhaben würde zudem der jüngst erst verabschiedeten EU-Richtlinie widersprechen: dem Recht auf Reparatur, das zum Ziel hat, die Nachhaltigkeit für hochwertige Konsumgüter zu erhöhen. Das Auto war aus dieser Richtlinie ausgeklammert worden, weil es ohnehin selbstverständlich von Kunden repariert wird und deshalb keiner zusätzlichen Regelung bedurfte.

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