Acea Europäischer Pkw-Markt legt im Januar zu

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Die gute Entwicklung der Neuzulassungszahlen in Deutschland, aber auch in einigen mittleren Märkten hat den Gesamtmarkt in Europa zum Jahresstart nach oben gehievt.

(Bild:  Seyerlein/»kfz-betrieb«)
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Das Wachstum der Pkw-Neuzulassungen in Europa hat sich nach einem Dämpfer im Dezember zum Jahresstart erholt. Die Zahl neu zugelassener Einheiten in den Ländern der EU, der Efta und in Großbritannien stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,5 Prozent auf 1,015 Millionen Einheiten, wie der europäische Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. Die großen Märkte Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien wuchsen zum Jahresauftakt zum Teil prozentual zweistellig. Der Marktanteil batterieelektrischer Pkw stieg außerdem auf fast 12 Prozent (Januar 2023: 10,3 %).

In Deutschland legten die Neuzulassungen mit plus 19,1 Prozent besonders deutlich zu. Etwas unterdurchschnittlich entwickelten sich die Märkte in Italien (+10,6 %), Frankreich (+9,2 %), Großbritannien (+8,2 %) und Spanien (+7,3 %). Deutlich im Plus waren beispielsweise Polen (+22,1 %), Schweden (+17,6 %) und Belgien (+17,1 %). Rückgänge gab es dagegen etwa in Ungarn (-3,3 %), Österreich (-6,9 %) und Dänemark (-14,9 %).

Belgien hat das größte BEV-Wachstum

Der Zahl verkaufter rein batterieelektrischer Pkw in der EU stieg um knapp 29 Prozent auf 92.741 Stück. Die vier größten nationalen BEV-Märkte, die zusammen rund zwei Drittel aller Elektro-Zulassungen ausmachten, hätten robust zweistellige Wachstumsraten erzielt, hieß es weiter von Acea. Konkret seien das Belgien (+75,5 %), die Niederlande (+72,2 %), Frankreich (+36,8 %) und Deutschland (+23,9 %) gewesen.

Marktführer in Europa blieb mit 258.402 zugelassenen Autos der Volkswagenkonzern mit seiner Kernmarke VW Pkw. Allerdings sanken die Marktanteile sowohl der Kernmarke als auch der VW-Gruppe im Jahresvergleich. Der Volkswagenkonzern insgesamt bringt es aber immer noch auf einen Marktanteil von 25,4 Prozent (Januar 2023: 26,2 %).

Auf Platz zwei der Konzernübersicht folgt Stellantis mit 183.120 zugelassenen Autos und einem Marktanteil von 18 Prozent (Januar 2023: 17,2 %). Platz drei verteidigt noch die Renault Gruppe, allerdings mit einem deutlich von 10,4 auf 9,2 Prozent gesunkenem Marktanteil.

BMW kam mit seinen Marken auf 55.797 Neuanmeldungen, Mercedes auf 35.977. Vom US-Elektroautobauer Tesla wurden 14.466 Fahrzeuge zugelassen, das bedeutet einen Anstieg des Marktanteils von 1,1 Prozent im Vorjahr auf jetzt 1,7 Prozent. Die neuen, vor allem chinesischen Fabrikate werden bislang nicht ausgewiesen.

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