Umfrage Fachkräftemangel gefährdet mehr als jeden zweiten Kfz-Betrieb

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Mehr als die Hälfte der befragten Kfz-Betriebe sieht die Existenz ihrer Unternehmen oder einzelner Standorte durch den Fachkräftemangel bedroht. Vor allem in der Werkstatt bleibt qualifiziertes Personal schwer zu finden.

Der Bedarf an Fachkräften in der Werkstatt ist nach wie vor hoch.(Bild:  Pro Motor)
Der Bedarf an Fachkräften in der Werkstatt ist nach wie vor hoch.
(Bild: Pro Motor)

Trotz des angespannten Arbeitsmarktes bleibt der Fachkräftemangel für die Kfz-Branche ein Problem. Für viele Betriebe sogar ein existenzielles, wie eine Befragung von »kfz-betrieb« und „B2B Market Research“ unter 174 Führungskräften in Autohandel und -service zeigt.

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass der Fachkräftemangel den Fortbestand des eigenen Unternehmens oder einzelner Standorte gefährdet: Bei mehr als jedem Zehnten (12,1 %) unmittelbar, bei weiteren 41,4 Prozent innerhalb der kommenden drei Jahre. Wenig überraschend: Größere Unternehmen erleben den Fachkräftemangel seltener als existenzgefährdend. Bei Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern sehen zusammengerechnet 42,6 Prozent eine unmittelbare oder mittelfristige Bedrohung ihres Betriebs. Am stärksten sehen Unternehmen mit 11 bis 30 Beschäftigten ihre Existenz gefährdet, hier sind es knapp zwei Drittel. Bei Unternehmen mit maximal 10 Mitarbeitern sind es 53 Prozent.