Fahrzeugelektronik Fahrdynamik aus einer Hand

Von Hanno Boblenz, SP-X 3 min Lesedauer

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Bosch will mit dem Vehicle Motion Management (VMM) alle Fahrsysteme koordinieren. Das soll Herstellern Abstimmungsarbeit sparen und Autofahren sicherer und komfortabler machen.

Vehicle Motion Management (VMM) von Bosch soll zentral sämtliche fahrdynamischen Funktionen des Autos steuern – und damit im Notfall schneller reagieren können.(Bild:  Bosch)
Vehicle Motion Management (VMM) von Bosch soll zentral sämtliche fahrdynamischen Funktionen des Autos steuern – und damit im Notfall schneller reagieren können.
(Bild: Bosch)

Jede Großbaustelle braucht einen Verantwortlichen, der sagt, wo’s langgeht. Einen, der bestimmt, was wann zu geschehen hat. Bei einem Fahrzeug ist das nicht anders: Dämpfer, Bremsen, Lenkung, Abstandssensoren und viele Systeme mehr müssen koordiniert zusammenarbeiten. Sonst entsteht Chaos und der Wagen lässt sich nicht vernünftig fahren.

Für die Hersteller, die ihre Technik bei unterschiedlichen Zulieferern einkaufen, bedeutet das einen enormen Abstimmungsaufwand. Zuerst definieren sie, wie sich ihr Auto verhalten soll. Sollen die Fahrassistenten schon früh vor einer Gefahr warnen oder erst spät eingreifen? Darauf wird jedes der Systeme eingestellt. Da jede Einheit eine eigene Steuereinheit hat, lassen sich brenzlige Situationen aber nur schwer beherrschen.