Fahrsicherheitssysteme: Schneller reagieren

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Null Verkehrstote bis 2050 – so lautet das Ziel des EU-Verkehrssicherheitsprojekts „Vision Zero“. ZF Friedrichshafen will in kürzerer Zeit noch mehr erreichen: Das Ziel der Leitlinie „ZF 2025“ ist nicht nur unfallfreies, sondern auch lokal emissionsfreies Fahren.

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Die rechtzeitige und richtige Reaktion auf Hindernisse im Querverkehr ist eine große Herausforderung für die Steuercomputer autonom fahrender Autos.
Die rechtzeitige und richtige Reaktion auf Hindernisse im Querverkehr ist eine große Herausforderung für die Steuercomputer autonom fahrender Autos.
(Bild: ZF/Detlev Majer)

Menschliches Versagen ist die Ursache für über 90 Prozent aller Unfälle. Damit stellt der Mensch selbst das größte Unfallrisiko im Straßenverkehr dar. Automatisiertes Fahren hat das Potenzial, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen und dazu beizutragen, die Zahl der derzeit jährlich 1,25 Millionen Verkehrstoten weltweit zu reduzieren. Was mit bereits heute existierender Technik möglich ist, zeigte der Technologiekonzern ZF im Vorfeld der IAA (Halle 8.0, F20) auf seinem Presse-Event im automobilen Trainingscenter Pachfurt.

Das dort vorgestellte Vision Zero Vehicle ist ein elektrisch angetriebenes Konzeptfahrzeug auf VW-Touran-Basis und dient als Technologieträger für neuartige Fahrerassistenzsysteme und Fahrwerkskomponenten, die den Komfort verbessern sollen.