Fahrzeugaufbereitung: Den Ertrag aufpolieren
Viele Autohäuser beauftragen für die GW-Aufbereitung externe Dienstleister. Unternehmen, die die Autopflege selbst durchführen, können ihre Werkstattumsätze erhöhen und Kunden gewinnen.
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Die Zeiten sind vorbei, als noch die Azubis oder ungelernte Arbeitskräfte die Gebrauchtwagen und Kundenfahrzeuge in den Autohäusern optisch aufbereiteten. Mit dem Einzug der neuen Reparaturmethoden in die Werkstätten vor etwa zehn Jahren sind die Lack- und Innenraumarbeiten sehr viel anspruchsvoller geworden. Smart und Spot Repair sowie lackschadenfreie Ausbeultechniken und Nanoversiegelungen verlangen von den Mitarbeitern eine qualifizierte Ausbildung.
Der Bundesverband Fahrzeugaufbereitung (BFA) in Bonn und die Handwerkskammer Hannover (HWK) haben den Qualifizierungsbedarf der Unternehmen erkannt. Sie bilden Autohausmitarbeiter zu „Zertifizierten Fahrzeugaufbereitern“ (BFA) und „Fachkräften für innovative Fahrzeugaufbereitung“ (HWK) aus und wollen das Image des Berufsbildes aufwerten. „Die Aufbereitung von Kundenfahrzeugen, Gebrauchtwagen und Leasingrückläufern ist sehr komplex. Sie geht weit über die reine Autopflege hinaus“, erklärt Christoph Stein, Weiterbildungsberater der HWK Hannover (siehe Kasten Ausbildungsprogramm). Die Lehrgangsteilnehmer sind meist Existenzgründer oder kommen von spezialisierten Dienstleistungsunternehmen.
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