Fahrzeugbedienung wie im Hollywood-Streifen

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Konzentration auf das Wesentliche heißt es auch bei Mercedes: Auf den Touch-Monitoren sollen zukünftig nur die Informationen zu sehen sein, die der Fahrer in dem speziellen Moment auch benötigt. Das soll die Bedienung nennenswert vereinfachen, die in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden ist.

Ein weiteres Thema, das die Autobauer umtreibt, sind personalisierte Anzeigen und Bedienmöglichkeiten. Die Passagiere sollen ihren Mikrokosmos, ihren gewohnten digitalen Lebensraum mit ins Fahrzeug nehmen. Hyundai arbeitet dafür mit dem amerikanischen Software-Unternehmen Cisco zusammen und lässt das Auto, das Smartphone und andere technische Geräte miteinander verschmelzen.

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Bei allen Herstellern spielt in Zukunft die Sprache eine ganz wichtige Rolle. VW bindet Amazons Siri-Version „Alexa“ in die Bedienung ein.

Damit geben sich beispielsweise Honda und Toyota aber nicht zufrieden. Die Japaner setzen auf die menschliche Komponente der Technik. Toyota integriert sogar einen Assistenten namens „Yui“, der die künstliche Intelligenz des Autos nutzt. Yui soll mit dem Fahrer kommunizieren und so die Bedienung intuitiver machen, während Hondas autonom fahrender Prototyp „Neu-V“ sogar auf die Emotionen der Menschen reagiert. „Der Neu-V lernt vom Fahrer, erkennt die Emotionen hinter den Entscheidungen und verwendet diese Informationen für die nächsten Fahrentscheidungen“, erklärt Chef-Entwickler Yoshiyuki Matsumoto.

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