Stellantis
Fast die Hälfte aller Partner denkt an Betriebsschließungen
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Es ist bizarr: Bei dem Hersteller reißen gerade wieder alte, bereits geschlossene Dauerbaustellen auf. Die Liquidität vieler Partner ist „sehr angespannt“. Trotzdem besteht Stellantis auf einer teuren CI-Erneuerung in den Autohäusern.
Knapp die Hälfte aller in den größeren Stellantis-Partnerverbänden organisierten Kfz-Unternehmer (46 Prozent) erwägt, mindestens einen Standort dichtzumachen. Das geht aus den Ergebnissen einer gemeinsamen Mitgliederbefragung der Allianz deutscher Stellantis-Partnerverbände (Opel, Peugeot, Citroën, Jeep und Alfa) hervor. Anlass für die Umfrage war die besorgniserregende wirtschaftliche Entwicklung der Stellantis-Partnerbetriebe in der ersten Hälfte des laufenden Verkaufsjahres.
Vor dem Hintergrund einer anhaltend schlechten Rentabilität und einer „zum Teil sehr angespannten Liquiditätssituation im Handel“ wollten die Verbandsvorstände von ihren Mitgliedern wissen, wie groß die Bereitschaft ist, zusätzlich eine Kostenbelastung in Höhe beträchtlicher sechsstelliger Summen für vom Hersteller geplante CI-Maßnahmen zu schultern. 40 Prozent der Befragten antwortete, man erwäge sogar die Kündigung des Vertriebsvertrags – 9 Prozent wollen nicht mal mehr den Servicevertrag halten. Mehr als drei Viertel der Befragten nannte als Grund für die Kündigungspläne die Höhe der geforderten CI-Investitionen.
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