Favoriten setzen sich in Reifentests durch
In den Winterreifentests von ADAC und ACE/GTÜ liegen die Produkte von Continental und Goodyear vorn. Überraschend ist das gute Abschneiden des Yokohama W-Drive V905.
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Obschon Konkurrenten, scheinen sich die Automobilklubs ADAC und ACE (unterstützt von der Prüforganisation GTÜ) bei ihren aktuellen Winterreifentests zum Nutzen der Verbraucher abgesprochen zu haben. Der Münchener Großklub kümmerte sich diesmal um die Dimensionen 165/70 R 14 für Kleinwagen und 205/55 R 16 für die untere Mittelklasse, während das Stuttgarter Duo ACE/GTÜ die Größe 225/50 R 17 für die Mittelklasse aufs Korn nahmen.
Beginnen wir mit den Größten: Die Ergebnisse der acht getesteten Reifen können sich bis auf eine Ausnahme sehen lassen: Die Markenprodukte aus dem gehobenen Preissegment absolvierten die Tests auf Schnee, Eis und Nässe ohne größere Ausrutscher.
Als Testsieger mit der GTÜ-Bestnote „sehr empfehlenswert“ geht der Continental Wintercontact TS 850 durchs Ziel, um Haaresbreite gefolgt vom ebenfalls sehr empfehlenswerten und brandneuen Goodyear Ultragrip Performance Gen-1. Die beiden spielen ihre Stärken vor allem auf schneebedeckter und auf nasser Fahrbahn voll aus – sowohl bei der Traktion als auch beim Handling und Bremsen. Auch die Sicherheitsprüfungen auf trockener Piste absolvieren die beiden Kandidaten ohne Tadel.
Das breite Feld der Winterreifen mit der Testbewertung „empfehlenswert“ beginnt mit dem Drittplatzierten, dem ebenfalls neuen Dunlop Winter Sport 5. Nur knapp dahinter mit wenigen Punkten Abstand liegen der Nokian WR D4 und der Michelin Alpin 5. Der Pirelli Sottozero3 und der Semperit Speed-Grip 2 belegen die Plätze sechs und sieben in der Gesamtwertung. Schlusslicht im GTÜ-Winterreifentest 2015 mit einem „bedingt empfehlenswert“ ist der Vredestein Wintrac Xtreme S, der wegen seinen wenig überzeugenden Leistungen auf nasser Fahrbahn auf dem achten Platz landet.
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