Febi kauft ADL Blue Print
Der deutsche Ersatzteilehändler und -produzent Febi Bilstein hat das britische Unternehmen Automotive Distributors Ltd. (ADL), bekannt durch die Marke Blue Print, übernommen.
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Mit Wirkung zum 4. Januar 2011 hat Febi Bilstein 100 Prozent der Anteile an dem britischen Unternehmen Automotive Distributors Ltd. (ADL), bekannt durch die Marke Blue Print, übernommen und ist damit neuer Eigentümer des Unternehmens inklusive der Niederlassungen in Portugal, Spanien und Italien.
Die bisherige Geschäftsleitung sowie das komplette Management-Team von ADL führen die Geschäfte weiter. Lediglich der bisherige Vorsitzende und Haupteigentümer Chris Jeffries wird nach 27-jähriger Leitung aus dem Unternehmen
ausscheiden.
Das Unternehmen ADL entstand 1988 nach einem Management-Buy-out aus der Mazda-Organisation und hat sich seitdem zu einem der marktführenden Lieferanten im Independent Aftermarket entwickelt, heißt es in einer Mitteilung von Febi. ADL liefert Ersatzteile vor allem für japanische, koreanische und US-amerikanische Fahrzeugtypen.
Internationalisierung geplant
Als Teil der Bilstein Group soll sich ADL künftig insbesondere auf die Internationalisierung der Marke Blue Print als Spezialist für asiatische und amerikanische Fahrzeugteile konzentrieren. Laut ADL-Geschäftsführer Daren Ambrose sollen durch die Übernahme keine Veränderungen in den Geschäftsbeziehungen entstehen.
Febi-Geschäftsführer Karsten Schüßler-Bilstein kommentierte die Akquisition wie folgt: „Wir sind begeistert, ADL Blue Print als Teil der Bilstein Group begrüßen zu können. Diese Akquisition wird unsere internationale Position und die Attraktivität für unsere Partner langfristig stärken. ADL Blue Print und Febi können dem Aftermarket gemeinsam eine komplette und unabhängige Teileversorgung für alle Marken und Modelle anbieten.“
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