Ferrari F40 von Lego: Spielzeug für große Jungs
Es passt ganz gut, dass Plastikklötzchen-Mogul Lego jetzt auch den Ferrari F40 als Bausatz anbietet. Denn der Sportwagen setzte schon vor drei Jahrzehnten auf (kohlefaserverstärkten) Kunststoff.

Nach dem VW Bulli und dem Mini nimmt Lego ab August auch den Ferrari F40 in seine Klötzchen-Kollektion auf. Der Bausatz für den im markentypischen Rot gehaltenen Sportwagen besteht aus 1.158 Teilen, die u.a. zu Klappscheinwerfern und einer beweglichen Heckklappe zusammengesetzt werden können. Darunter findet sich eine originalgetreue Nachbildung des 3,0-Liter-Biturbomotors – inklusive der acht Zylinder und zweier Turbolader. Auch der Innenraum des 27 Zentimeter langen Modells ist detailreich gestaltet, u.a. mit Sport-Schalensitzen, Türschlaufen und einem Lenkrad mit Ferrari-Logo.
Der Bausatz ist für Kinder ab 14 Jahren und jung gebliebene Erwachsene gedacht und kostet 90 Euro. Erhältlich ist es über die Internetseite des Herstellers oder in den 13 offiziellen Stores der Marke in Deutschland und Österreich.
Begehrtes Spekulationsobjekt
Der zwischen 1987 und 1992 gebaute F40, von dem exakt 1.315 Exemplare vom Band liefen, war das letzte Modell. das unter der Regie von Firmengründer Enzo Ferrari entstand. Der Zweisitzer wurde zum 40. Geburtstag der Marke entwickelt. Mit 352 kW/478 PS und einer Spitze von 324 km/h war der F40 der bis dato schnellste und stärkste Straßen-Ferrari. Der Preis des Mittelmotor-Sportlers betrug damals 444.000 DM.
Zu großer Bekanntheit hat es der F40 auch als Spekulationsobjekt gebracht. Er profitierte besonders vom Wertzuwachs aller Ferrari nach dem Tod des Firmengründers Enzo im Jahr 1988. Bei Versteigerungen erzielte er teils astronomische Preise von mehreren Millionen Mark. Ferrari führte in der Folge scharfe Spekulationsbremsen in den Kaufverträgen ein – dort wurde schon beim Erwerb Bedingungen für den Wiederverkauf gestellt.
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