Fiat 500 C: Kultauto mit Faltdach

Redakteur: Julia Mauritz

Ein Cabrio im klassischen Sinne ist der neue Fiat 500 C nicht. Dennoch strömt jede Menge Sommerluft in den Innenraum, sobald sich das Faltdach elektrisch zusammenschiebt.

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Mit seinem Stoff-Faltdach knüpft der neue Fiat 500 C, der in diesem Sommer in den Handel rollen soll, an die Tradition seines Vorgängers an. Der hatte 1957 mit einer Open-Air-Version für Furore sorgte. Das Faltdach der Neuauflage des italienischen Kleinwagens lässt sich elektrisch betätigen – die Rahmen der Seitenfenster stehen fest. Den Stoffbezug gibt es in drei Farben: Elfenbein, Rot und Schwarz.

Speziell für den Fiat 500 C hat der italienische Hersteller zwei neue Karosserielackfarben entwickelt – die Farbtöne Pearl Red und Warm Grey. Die Heckscheibe ist aus Glas, die dritte Bremsleuchte bleibt trotz zurückgefaltetem Dach sichtbar. Ein ausgeklügeltes Scharniersystem des Faltmechanismus sorgt dafür, dass der Kofferraum bequem zugänglich und nutzbar bleibt, wenn das Verdeck geöffnet ist.

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Dreifache Motorisierung

Der Fiat 500 C greift bei unveränderten Abmessungen - Länge 3,55 Meter, Breite 1,65 Meter, Höhe 1,49 Meter, Radstand 2,30 Meter - auf die weitgehend identische Mechanik der Limousine zurück (Bilder). Die Sicherheits- und Komfortausstattung entsprechen dem Basismodell Fiat 500. Auch das Sitzangebot ist identisch: das Fahrzeug ist für vier Insassen ausgelegt.

Erhältlich ist der Fiat 500 C mit einem 1,2-Liter-8V-Benzinmotor, der 51 kW/69 PS leistet, und mit einem 1,4-Liter-16V-Benzinaggregat mit 73 kW/100 PS. Auch ein Dieselmotor ist verfügbar: Der 1,3-Liter-Multijet-16V- Turbodiesel leistet 55 kW/75 PS. Die beiden Benzinmotoren sind mit einem halbautomatisierten Schaltgetriebe kombinierbar.

Die Start-Stopp-Automatik schaltet den Motor bei einem Halt ab, zum Beispiel an einer roten Ampel, ohne dass der Fahrer tätig wird und startet ihn ohne Verzögerung wieder, sobald der Fahrer einen Gang einlegt. Als Resultat stößt der Fiat 500 C 1,2 weniger als 120 g/km CO2 aus.

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