Anbieter zum Thema
Noch ein weiter Weg für die E-Mobilität
Beim Thema Elektromobilität verwies Vorstandsmitglied Serra auf die Kooperation mit Chrysler: „Wir setzen zwar auf das Know-How der Kollegen, aber in erster Linie auf Technologien, die machbar sind. Die E-Mobilität wird dauerhaft Einzug in die Automobilbranche halten. Bis sich die Anschaffung aber auch betriebswirtschaftlich für kleine Spediteure lohnt, ist es noch ein weiter Weg“, sagte Serra. Den größten Schwachpunkt sieht Serra noch bei den Fahrzeugbatterien und einem flächendeckenden Netz an Ladestationen. Dennoch forscht Fiat Professional in diesem Segment und testet bereits vollelektrische Prototypen vom Fiorino und dem Doblò Cargo.
Blick auf schwere Lkw
Mit der Lkw-Sparte Iveco im Konzern sieht Serra zudem viele Vorteile, das Transportergeschäft mit dem Vertrieb und Service von schweren Lkw zu verknüpfen. Ich habe immer ein Auge auf die Entwicklungen bei der schweren Klasse gerichtet. Was den Lkw-Markt bewegt, kommt auch später bei den Transporten an“, so Serra.
Mit der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover bietet Fiat das Fahranalyseprogramm Eco-Drive nun auch für seine Transporterkunden an. Die kostenfreie Software greift per USB-Stick auf die Motorsteuerung zu und analysiert das Fahrverhalten. „In den vergangenen zwei Jahren haben 140.000 Pkw-Kunden dieses Programm runtergeladen, um dadurch Ratschläge für eine besonders kraftstoffsparende Fahrweise zu erhalten. Jetzt können auch Unternehmen einen Überblick über die Fahrweise ihrer Mitarbeiter erhalten“, sagte Serra.
(ID:363389)