Fiat Qubo: Quadratisch, praktisch, unkonventionell

Redakteur: Julia Mauritz

Als multifunktionales Stadtauto soll die Pkw-Variante des Fiorino vor allem umwelt- und kostenbewusste Menschen ansprechen.

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Mit einem Einstiegspreis von 12.990 Euro beschreibt Fiat den optisch außergewöhnlichen Qubo als ideales Fahrzeug für Familien und junge Leute, die eine nicht alltägliche und zugleich kostengünstige Mobilität wünschen. In der Tat: gerade in der froschgrünen Metalliclackierung ist der Qubo im Straßenbild ein echter Hingucker und erregt mehr Aufmerksamkeit als ein Porsche.

Doch nicht nur die kastige Form soll die Individualität des Modells unterstreichen. Auch der Innenraum überrascht: Das „free space“-Fahrzeug – eine Wortschöpfung von Fiat – ist trotz seiner kompakten Abmessungen (Länge 3,96 Meter, Breite 1,68 Meter) und einem Wendekreis unter 10 Metern, innen sehr geräumig. Dafür sorgt nicht nur seine Höhe von 1,72 Metern sondern auch die großzügige Verglasung.

Der Kofferraum bietet immerhin ein Volumen von 330 bis 650 Liter, bei Beladung bis zum Dachhimmel. Durch den Ausbau der Rücksitzbank wächst das Kofferraumvolumen sogar auf 2.500 Liter an.

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Die erstaunlich komfortablen Sitze bieten bis zu 16 unterschiedliche Sitzkonfigurationen. Viele Ablagen sollen zusätzlich den Komfort für Fahrer und Passagiere erhöhen.

Die seitlichen Schiebetüren, die an die enge Verwandschaft des Qubo mit dem Fiorino erinnern, erweisen sich in engen Parklücken als äußerst praktisch. Die riesige Hecklappe erleichtert das Beladen des Fahrzeugs.

Ein Benziner, ein Diesel

Angetrieben wird der Fiat Qubo wahlweise von einem 1,4-Liter-Benziner mit 54 kW/73 PS, oder einem 55 kW/75 PS starken 1,3-Liter Multijet-Diesel. Gekoppelt ist der Qubo mit einem Fünfgang-Getriebe, auf Wunsch entlastet ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe den Fahrer.

Während der 1,4-Liter Benziner durchschnittlich 6,6 l/100 km Benzin verbraucht, begnügt sich der Selbstzünder mit 4,4 Litern Diesel. Damit reicht eine Tankfüllung für rund 1.000 Kilometer. Schade nur, dass der Rußpartikelfilter nicht Serie ist, sondern als Option für 600 Euro erhältlich ist. Trotz einer nicht berauschend klingenden Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h ist der 1,3-Liter-Dieselmotor selbst auf der Autobahn erstaunlich spritzig – in der Stadt sowieso.

Angeboten wird der Fiat Qubo in den zwei Ausstattungsversionen Active und Dynamic. Bereits in der Basisversion sind unter anderem ABS mit EBD sowie Front- und Seitenairbags Serie. Dreipunkt-Automatik-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer, höhenverstellbare Kopfstützen auf allen Sitzen, Isofix-Befestigungen für Kindersitze an den Rücksitzen und das Fire-Prevention-System runden das Sicherheitspaket ab. Eine Besonderheit ist die ab 5 km/h aktive automatische Türverriegelung. Sie verhindert, dass die Türen versehentlich während der Fahrt geöffnet werden können.

Neues Fahranalyseprogramm

Zu den serienmäßigen Komfortfeatures zählen unter anderem elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, wärmedämmende Verglasung und ein höhenverstellbares Lenkrad. Wer eine manuelle Klimaanlage wünscht, muss zum Qubo Dynamic greifen. Dieser bietet für 14.600 Euro zusätzlich unter anderem Nebelscheinwerfer, einen höhenverstellbarem Fahrersitz mit Lordosenstütze, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, eine Mittelarmlehne vorn, eine asymmetrisch umklappbare und herausnehmbare Rücksitzbank sowie einem ein Autoradio mit CD-Player.

Ganz neu verfügbar im Qubo ist das Fahranalyseprogramms eco:Drive. Das Softwareprogramm, das im Internet unter www.fiat.de/ecodrive zum kostenlosen Download bereitsteht, ermöglicht in Kombination mit dem Telematiksystem Blue&MeT eine computergestützte Analyse des eigenen Fahrstils. Durch die von eco:Drive erarbeiteten Tipps lässt sich der Kraftstoffverbrauch nach Angaben von Fiat um bis zu 15 Prozent reduzieren.

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