Fiat Talento: Frankoitalienischer Gewerbeprofi

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Kooperationen sind bei Nutzfahrzeughersteller schwer in Mode. Auch der neue Fiat Talento, der die Nachfolge des Scudo antritt, hat zahlreiche enge Verwandte.

Fiat bringt im Juni den Talento auf den Markt.
Fiat bringt im Juni den Talento auf den Markt.
(Foto: Fiat)

Unter der Bezeichnung Fiat Talento kommt im Juni der Nachfolger des Transporters Scudo auf den Markt. Neben dem neuen Namen gibt es auch komplett neue Technik: Anders als der Vorgänger wird der Kastenwagen nicht mehr gemeinsam mit Peugeot und Citroën gebaut, sondern in Kooperation mit Renault.

Als Basis dient der Renault Trafic, der mit dem Opel Vivaro und dem Nissan NV300 bereits zwei Ableger hat. Auch optisch ist die Verwandtschaft zu erkennen; immerhin haben die Italiener ihrem Modell eine eigenständige Front verpasst. Der Kunde hat die Wahl zwischen Kastenwagen, Kleinbus und Pritschenwagen sowie verschiedenen Radständen und Dachhöhen. Als Antrieb fungiert ein Vierzylinderdiesel mit bis zu 107 kW/145 PS.

Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht. Der Talento dürfte sich aber an seinen Schwestermodellen orientieren; den Renault gibt es zurzeit zum Beispiel als Kastenwagen ab 22.330 Euro (26.572 Euro inklusive Mehrwertsteuer). Im Fiat-Programm ordnet sich der Neue wie bereits der Scudo zwischen dem Lieferwagen Doblo Cargo und dem großen Transporter Ducato ein. Geblieben ist es auch bei Modellnamen mit Bezug zu Währungen – „Talento“ soll an eine sehr wertvolle antike Münze erinnern.

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