Autohaus Dorn Fichte und Kiefer statt Glas und Stahl

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Der zehn Millionen Euro teure Neubau des Familienunternehmens Dorn hebt sich von klassischen Kfz-Betrieben ab. Das liegt vor allem am dominierenden Baustoff Holz. Aber auch in puncto Ladeinfrastruktur sticht das Autohaus Dorn hervor.

Die Decke und die Wände des Autohauses sind aus Fichte. Der Kia-Showroom ist 600 Quadratmeter groß.(Bild:  Autohaus Dorn)
Die Decke und die Wände des Autohauses sind aus Fichte. Der Kia-Showroom ist 600 Quadratmeter groß.
(Bild: Autohaus Dorn)

Gemütlichkeit, Geborgenheit und Familiarität: Diese Werte spielten für Johann und Monika Dorn bei der Planung ihres neuen Kia-, Fiat-, Fiat-Professional-, Abarth-, Jeep- und Ssangyong-Autohauses eine zentrale Rolle. „Unser Wunsch wäre es gewesen, einfach unser Bestandsautohaus in Ergolding in Groß an den neuen Standort zu transferieren“, schmunzelt Monika Dorn. Zum Wohlfühlcharakter des alten Betriebs hatte neben der liebevollen Innenraumgestaltung der Prokuristin auch Holz als dominierender Baustoff beigetragen. Folglich war für die beiden Unternehmer klar, dass Holz auch im neuen Autohaus die Hauptrolle spielen sollte. „Ein Glaspalast oder eine Stahlkonstruktion war für uns keine Option“, unterstreicht Monika Dorn.

Notwendig geworden war ein Neubau, weil der alte Betrieb förmlich aus allen Nähten platzte und das weitere Wachstum hemmte. Einen freien Parkplatz zu finden: ein Ding der Unmöglichkeit – Dorn bot einen Valet-Parkingservice an. Lagerfläche: kaum vorhanden. Schon vor über fünf Jahren machte sich das Familienunternehmen, das mit jährlich 700 bis 800 verkauften Kia-Neuwagen zu den deutschlandweit größten Händlern des koreanischen Herstellers zählt, auf die Suche nach einem passenden Grundstück. Fündig wurde es vor drei Jahren schließlich im benachbarten Landshut. Nach dem gescheiterten Neubau eines Hotels an der Hauptzufahrtstraße nach Landshut bot sich Johann und Monika Dorn die einmalige Chance, das knapp 11.000 Quadratmeter große Sahnegrundstück zu übernehmen.