Finanzierung der Mobilität: Flexibel in die Zukunft

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Die Mobilität und deren Finanzierung werden sich rasant verändern. Das belegt die Studie „Finanzierung und Absicherung neuer Mobilitätskonzepte“ des Center of Automotive Management (CAM) im Auftrag von BNP Paribas Cardif Deutschland.

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Das veränderte Nutzerverhalten zwingt die Finanzdienstleister dazu, ihre Produktangebote zu überarbeiten.
Das veränderte Nutzerverhalten zwingt die Finanzdienstleister dazu, ihre Produktangebote zu überarbeiten.
(Bild: BNP Paribas Cardif)

Elektromobilität, Connectivity und autonomes Fahren – das sind die großen Megatrends der Mobilität. Sie stellen die Automobilindustrie und den Autohandel vor erhebliche Herausforderungen. Aber auch die Dienstleister rund um das Auto, in erster Line die Finanzinstitute, sind von diesem Wechsel betroffen.

„Fahrzeuge werden bis 2025 mehr und mehr als Teil von neuen Services genutzt. Der Siegeszug dieser Dienstleistungen wird zum Ende dieses Jahrzehnts erstmals deutlich an Fahrt aufnehmen. Der Schlüssel hierzu ist die Generation Z, also die heute 18- bis 25-Jährigen, die bis 2025 die Hauptklientel neuer Mobilitätskonzepte ausmachen werden“, erklärt Professor Dr. Stefan Bratzel. Die deutschlandweite Konsumentenbefragung des CAM-Instituts zeigt, dass die heute 18- bis 25-Jährigen neue Mobilitätskonzepte bevorzugen. Die Nutzungsbereitschaft für Angebote wie „Freefloating-Carsharing“ (zum Beispiel Car-2-Go) liegt in dieser Altersgruppe bei fast 50 Prozent. Ferner würde fast die Hälfte der jüngeren Stadtbewohner unter 25 Jahren auf einen privaten Pkw zugunsten neuer Mobilitätservices, wie zum Beispiel Robotaxis, verzichten. „Durch den Trend vom Kaufen zum Nutzen wird auch das Finanzierungsvolumen für Kraftfahrzeuge nach einem kurzen Anstieg ab 2025 spürbar sinken. Dies belegt den Trend, dass die eigene Mobilität wichtiger ist als das eigene Auto“, erläutert Bratzel.