Drohende Pleite Fisker sucht dringend Investoren – und noch mehr Händler

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Seit wenigen Wochen ist Fisker auf der Suche nach Händlern. Diesen Kurs will der Autobauer noch intensivieren. Gleichzeitig braucht er zusätzliche Partner, die schnell die Liquidität erhöhen. Ein hoher Verlust im vierten Quartal lässt den finanziellen Crash befürchten.

Der US-Elektroautohersteller Fisker verkauft zu wenige Fahrzeuge, die finanzielle Lage spitzt sich zu. Helfen sollen – auch – Händler.(Bild:  Grimm – VCG)
Der US-Elektroautohersteller Fisker verkauft zu wenige Fahrzeuge, die finanzielle Lage spitzt sich zu. Helfen sollen – auch – Händler.
(Bild: Grimm – VCG)

Beim Elektroautobauer Fisker schrillen die Alarmglocken. Anlässlich der Vorstellung der Unternehmenszahlen für 2023 warnte das US-Unternehmen vor finanziellen Problemen in den kommenden Monaten – bis hin zum Zusammenbruch der Geschäftstätigkeit. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, sei man bereits in Gesprächen mit einem nicht konkret benannten „großen Automobilhersteller“. Zudem soll ein Investor für zusätzliche Liquidität sorgen.

Für die künftige Zusammenarbeit mit einem etablierten Hersteller gibt es derzeit mehrere Optionen. Sie reichen vom finanziellen Einstieg über die gemeinsame Entwicklung von E-Auto-Plattformen bis hin zur gemeinsamen Produktion in Nordamerika. Dass die Zeit für den E-Autobauer tickt, hatte Unternehmenschef Henrik Fisker vor einigen Monaten selbst vorhergesagt: Bis 2025 „schließt sich das Zeitfenster, als Elektroautohersteller erfolgreich zu sein“.