Fix Auto: Franchise für Unfallschäden

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Ende des Jahres 2016 erreichte die Branche die Nachricht, dass der kanadische Franchisegeber Fix Auto nach Deutschland kommt. Etwa 350 K&L-Betriebe sollen sich nach den Vorstellungen des Geschäftsführers Roy de Lange dem Konzept anschließen.

Roy de Lange verlässt RLE International und wird Geschäftsführer von Fix Auto Deutschland.
Roy de Lange verlässt RLE International und wird Geschäftsführer von Fix Auto Deutschland.
(Bild: Fix Auto)

Schon viele haben es versucht, wirklich geschafft hat es bisher noch keiner: in Deutschland ein Werkstattnetz unter einem Markennamen zu verankern – außerhalb der etablierten Herstellermarken. Eine Ausnahme ist hier vielleicht noch Bosch: Dieser Anbieter konnte in den Siebziger- und Achtzigerjahren mit seiner Elektronikkompetenz punkten – wer ein Problem hatte, fuhr zum Bosch-Dienst.

Auch das kanadische Franchisekonzept Fix Auto ist zunächst mal keine neue Idee. Vor etwa 25 Jahren entwickelte Steve Leal in Quebec/Kanada sein Marketingkonzept für Karosserie- und Lackbetriebe, mit dem Ziel, durch den Zusammenschluss von vielen K&L-Betrieben ein Alternativangebot für Endverbraucher und Auftraggeber zu schaffen. Seine Idee fand fruchtbaren Boden: Heute ist das Franchisekonzept Fix Auto der Marktführer in Kanada, wenn es um die Reparatur von Fahrzeugkarosserien geht.