Ford-Rückruf Fixierung des Panoramadachs muss verstärkt werden
Mehr als 27.000 Ford Mustang Mach-E weltweit erhalten zusätzlichen Klebstoff. Auf eine neue Windschutzscheibe müssen die etwa 1.100 betroffenen deutschen Halter allerdings noch warten.

Ford hat für sein Elektroauto Mustang Mach-E den ersten Rückruf in Deutschland angekündigt. Betroffen seien allerdings nur Exemplare, die über ein Panoramaglasdach als Zusatzausstattung verfügen, wie ein Sprecher der Ford-Werke in Köln sagte. Dessen Verklebung mit der Karosserie sei möglicherweise zu schwach.
„Wir haben keine Erkenntnisse, dass sich die Scheibe des Panoramaglasdachs vom Fahrzeug ablösen würde. Die Kunden können ihre Fahrzeuge weiterhin fahren“, betonte der Sprecher. Trotzdem tragen die Ford-Partner von innen rund um das Bauteil zusätzlichen Urethan-Klebstoff auf, hierzulande bei 1.145 Exemplaren. Weltweit benötigen laut Kraftfahrt-Bundesamt über 27.300 Einheiten diese Nachbehandlung.
Mustang Mach-E GT nicht betroffen
Gebaut wurden die fraglichen Elektro-SUV zwischen dem 24. Februar 2020 und dem 18. Juni 2021 im mexikanischen Werk Cuautitlan. Aus diesem Grund sei die Top-Version Mustang Mach-E GT von diesem Rückruf nicht betroffen, erklärte der Sprecher. Die Produktion der europäischen GT-Einheiten sei nämlich erst nach dem 18. Juni 2021 in Mexiko angelaufen.
Ursprünglich sollte die Maßnahme mit dem internen Code „21S42“ gemeinsam mit einer weiteren Aktion mit dem Kürzel „21C22“ verknüpft werden. Hier geht es um das potenzielle Risiko unzureichend verklebter Frontscheiben. Aufgrund mangelnder Verfügbarkeit wird diese Aktion für die Windschutzscheibe laut dem Sprecher nun jedoch „auf unbestimmte Zeit“ verschoben.
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