Ford erweitert Design-Zentrum in Köln

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Kölns Oberbürgermeister und Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes haben am Dienstag den Grundstein für das neue Gebäude in Köln-Merkenich gelegt.

Offizieller Startschuss für die Erweiterung des Ford-Design-Zentrums in Köln-Merkenich: Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters hat am Dienstag gemeinsam mit Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes und Design-Direktor Martin Smith den Grundstein für die Erweiterung der Kölner Design-Schmiede gelegt.

Laut einer aktuellen Hersteller-Mitteilung war deren Ausbau erforderlich geworden, weil Ford die globale Verantwortung für Design und Entwicklung von kleinen und mittleren Fahrzeugen in Köln-Merkenich konzentriert hat. Die Arbeiten für den Erweiterungsbau sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Ford investiert eigenen Angaben zufolge rund 11,6 Millionen Euro in das Bauprojekt.

Auf dem Gelände des John-Andrews-Entwicklungszentrums entsteht laut Mitteilung ein Neubau mit einer Fläche von rund 3.000 m². Das Bauprojekt sei die größte Erweiterung seit der Errichtung des ersten Gebäudes für das Fahrzeugdesign im Jahr 1968, heißt es. Das Kölner Design-Zentrum hat eine Gesamtfläche von rund 13.000 m² und behergergt unter anderem einen Aerodynamik-Windkanal.

Der Erweiterungsbau, in dem rund 100 moderne Arbeitsplätze entstehen, soll den Angaben zufolge eine hochmoderne „Powerwall“ erhalten. Sie dient der virtuellen und dreidimensionalen Darstellung von neuen Fahrzeugen und Konzepten. Darüber hinaus sind Teile des Neubaus unter anderem für ein neues Studio des Designbereiches Farben und Materialien bestimmt.

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