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Rendite ist besser als erwartet
Die Umsatzrendite der Händler habe sich 2010 im Nutzfahrzeugbereich besser entwickelt als erwartet: „Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Rendite von 1,4 Prozent, 2009 waren es noch 0,9 Prozent. Zudem ist ein Schub im Service durch unsere Ford Flatrate spürbar. Wir stellen fest, dass Nutzfahrzeuge im Vertrieb wie im Service eine wachsende Rolle spielen – für unser Händlernetz, aber erst recht für unsere 200 Nutzfahrzeug-Kompetenzhändler. Ein gegenläufiger Trend ist nicht absehbar“, erklärte Booms.
Während der sogenannten „Gewerbewochen“, die Ford insbesondere für kleine und mittelständische Gewerbekunden organisiert, könne Ford seine Kunden mit Leasing- und Serviceangeboten im Rahmen der Ford Flatrate an seine Produkte binden. „Damit haben wir dem Handel Wege aufgezeigt, dem Bar-Rabatt den Kampf anzusagen. Wir wollen bezahlbare Produkte und Dienstleistungen mit fairem Gegenwert, mit denen dennoch ein guter Ertrag möglich ist“, so Booms.
Econo-Check kommt an
Eins dieser Angebote sei der Econo-Check. Hierbei überprüfen die Serviceberater im Autohaus wichtige verbrauchsrelevante Bauteile des Kundenfahrzeugs wie zum Beispiel Reifen und Luftfilter. Außerdem wird der Fahrstil des Kunden sieben Tage lang elektronisch aufgezeichnet und anschließen ausgewertet. Der Kunden erhält einen Bericht mit seiner individuellen Fahrstilanalyse und – darauf aufbauend – Vorschläge und Empfehlungen für eine verbrauchsoptimierte Fahrweise.
Ford verspricht eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 25 Prozent. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern entlastet auch den Geldbeutel: „Wir möchten den Econo-Check dauerhaft bei unseren Händlern etablieren und nicht nur kurzzeitig anbieten“, sagte Booms. „Die bisherigen Rückmeldungen unserer Partner sind überaus positiv – unsere Händler setzen den Econo-Check als wichtiges Kundenbindungsinstrument ein.“
Die Wurzeln bleiben in Deutschland
Wie andere Hersteller richtet Ford wegen des Fahrzeugabsatzes den Blick nach China, wo Marktanteile hinzukommen sollen. „Bei China handelt es sich um einen interessanten Markt. Dort wollen wir mitwachsen und investieren weiter“, so Booms. Dass durch das dortige Engagement der hiesige Markt ins Hintertreffen geraten könnte, ist laut Booms nicht zu befürchten: „Ein gesundes Unternehmen braucht starke Wurzeln. Und unsere sind auch in Deutschland. Ein gutes Marktergebnis in Deutschland zu erzielen, hat für uns mehr Bedeutung denn je. Daher können unsere Händler gewiss sein, dass wir auch in Zukunft zu ihnen stehen.“
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