Preislich geht es bei 40.700 Euro für die viertürige Limousine mit Benzinmotor los. Der Kombi, dem Ford einen Verkaufsanteil von 75 Prozent zutraut, kostet 1.000 Euro Aufpreis.
Die Käufer des Mondeo Vignale haben die Wahl zwischen einem 2,0-Liter-Benziner in zwei Leistungsstufen (149 kW/203 PS oder 176 kW/240 PS) und Sechsgang-Automatikgetriebe, einem Hybrid-Antrieb mit einer kombinierten Systemleistung von 138 kW/187 PS und zwei Dieselantrieben. Der Einstiegsdiesel leistet 132 kW/180 PS, während die Topmotorisierung, ein neuer 2,0-Liter-Diesel mit Bi-Turbo-Aufladung, kraftvolle 154 kW/ 210 PS auf die Straße bringt und wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Automatikgetriebe kombiniert werden kann.
Technisch differenziert sich der Mondeo Vignale nicht vom Serien-Mondeo: Die einzige Ausnahme bildet ein aktives Geräuschunterdrückungssystem, das allerdings den beiden Dieselantrieben vorbehalten ist. Drei über den Fahrgastraum verteilte Mikrofone erfassen die Motorengeräusche im Innenraum und eine Audiotechnologie neutralisiert diese mit entgegengesetzt schwingenden Klangwellen. Dadurch werden die Motorengeräusche tatsächlich quasi unhörbar. Erhöht wird der Reisekomfort speziell auf längeren Fahrten durch die optional erhältlichen Komfortsitze mit Massagefunktion.
Optisch schindet der Mondeo Vignale vor allem in der exklusiven Metallic-Lackierung Nocciola-Braun und mit den optionalen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen durchaus Eindruck. Chromleisten an den Türen und im Bereich des Stoßfängers und der obere Kühlergrill im Sechseckmuster sind weitere optische Alleinstellungsmerkmale des Vignale.
Viel Leder im Innenraum
Der Innenraum hat durch die großzügige Lederausstattung durchaus Oberklassenivau: Leder findet sich sowohl auf dem Instrumententräger und der Mittelkonsole wieder als auch in Teilen der Türverkleidung. Die Sitze sind in gestepptem Leder gefertigt, in denen sich das für den Vignale charakteristische Sechseckmuster wiederfindet.
Fazit: Wie erfolgreich der Ausflug des Volumenherstellers in das Premiumsegment tatsächlich sein wird, bleibt abzuwarten, zumal Ford das Thema Vignale erst einmal auf der Sparflamme kocht: Eine breit angelegte TV-Kampagne ist nach Aussage von Bernhard Mattes aktuell nicht geplant, um das Konzept bekannt zu machen. „Wir sprechen mit dem Vignale in erster Linie die Ford-Kunden an, die upgraden wollen, aber natürlich sind uns alle anderen auch willkommen“, schildert der Ford-Manager.
Einen ausführlichen Beitrag über das Vignale-Konzept lesen Sie in »kfz-betrieb« Ausgabe 24, die am 12. Juni erscheint.
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