Milliarden-Investition Ford weiht Electric Vehicle Center in Köln ein

Von Julia Mauritz 3 min Lesedauer

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Rund 250.000 E-Autos für Europa sollen künftig im Ford-Werk in Köln-Niehl produziert werden – dort, wo aktuell noch die letzten Fiestas vom Band rollen. Der Hersteller läutete im Beisein von Politprominenz symbolisch seine E-Aufholjagd ein.

Wenn ein Autobauer Milliarden in ein Werk für Elektroautos investiert, ist auch Bundeskanzler Olaf Scholz dabei. (Bild:  Mauritz – VCG)
Wenn ein Autobauer Milliarden in ein Werk für Elektroautos investiert, ist auch Bundeskanzler Olaf Scholz dabei.
(Bild: Mauritz – VCG)

Es war ein symbolischer Akt mit viel Strahlkraft, der gestern im Ford-Werk in Köln-Niehl stattgefunden hat. William Clay Ford Jr., Executive Chair Ford Motor Company, war in die Domstadt gereist, um mit Bundeskanzler Olaf Scholz, dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst und der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker das „Ford Cologne Electric Vehicle Center“ offiziell zu eröffnen. Ebenfalls mit dabei: zahlreiche Werksmitarbeiter, die T-Shirts mit dem Aufdruck „Endmontage Ford Fiesta“ auf dem Rücken trugen.

Noch ein paar Wochen laufen in der Y-Halle die letzten Fiestas vom Band. Die ersten Rohkarossen des Explorer hingen zwar bereits dekorativ auf der Elektrohängebahn, umgelegt wird der Produktionsschalter aber erst nach den Werksferien, voraussichtlich ab September. Dann wird Ford in seinem Electrification Center ausschließlich Elektrofahrzeuge für den europäischen Markt produzieren, und ein neues Kapitel aufschlagen: „Unser EV-Center in Köln markiert für Ford in Europa den Aufbruch in eine neue Ära“, unterstrich Martin Sander, General Manager Ford Model e Europa bei seiner Begrüßungsrede.