Führungskrise Formel-1-Teamchef von Audi geht nach zwei Rennen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Mit dem Start in der Formel 1 wagt Audi viel, denn das Engagement ist teuer. Kaum ist die Saison gestartet, ist der Teamchef weg. Jonathan Wheatley wird mit einem Konkurrenten in Verbindung gebracht.

Jonathan Wheatley, bisher Teamchef des Formel-1-Teams von Audi, hat den Rennstall mit sofortiger Wirklung verlassen.(Bild:  Audi)
Jonathan Wheatley, bisher Teamchef des Formel-1-Teams von Audi, hat den Rennstall mit sofortiger Wirklung verlassen.
(Bild: Audi)

Das neue Formel-1-Werksteam von Audi muss sich schon nach zwei Saisonrennen einen neuen Teamchef suchen. Der Brite Jonathan Wheatley werde den Rennstall mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte der Autobauer mit. Mattia Binotto, Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, werde nun auch die Aufgaben des Teamchefs übernehmen. Der 56-Jährige war auch schon Teamchef bei Ferrari und setzte seinerzeit die Trennung von Sebastian Vettel durch.

Der Abschied von Wheatley trifft Audi mitten im weiteren Aufbauprozess des Teams. Der 58-Jährige hatte das Amt vor knapp einem Jahr übernommen, als der Rennstall noch unter dem vorherigen Namen Sauber unterwegs war. Davor hatte Wheatley lange für Red Bull gearbeitet und in verschiedenen Führungspositionen WM-Titel mit dem Team gefeiert.

Wechselt Wheatley zu Aston Martin?

Spekuliert wird, dass er zum Konkurrenten Aston Martin wechselt und dort die Aufgaben von Adrian Newey als Teamchef übernimmt. Bei dem Team konnte in dieser Saison wegen Problemen mit Motorenpartner Honda noch keiner der beiden Piloten ein Rennen zu Ende fahren. Der in der Formel 1 als Design-Genie verehrte Newey soll sich daher noch mehr auf die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Wagens konzentrieren.

Aston-Martin-Teambesitzer Lawrence Stroll stärkte Newey in einem Statement den Rücken. Newey konzentriere sich vor allem auf die strategische und technische Führung des Rennstalls und erbringe dort herausragende Leistungen. „Wir werden regelmäßig von Führungskräften anderer Teams kontaktiert, die zu Aston Martin Aramco wechseln möchten. Gemäß unserer Unternehmensrichtlinie kommentieren wir jedoch keine Gerüchte und Spekulationen“, fügte Stroll hinzu.

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