Freie Betriebe favorisieren Werkstattsysteme
Die Hälfte der Freien Werkstätten hat sich inzwischen einem Werkstattsystem angeschlossen. Hauptgründe dafür sind der Zugang zu technischen Daten und die Schulungsangebote der Systemzentralen.
51 Prozent aller markenunabhängigen Kfz-Betriebe sind Partner eines Werkstattsystems wie Bosch-Car-Service, 1a-Autoservice, Autofit, und AD-Auto-Dienst. Dies ergab eine Umfrage der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) und der Fachzeitschrift »kfz-betrieb« im Rahmen des Branchenindex.
Wichtigster Grund für den Systemanschluss ist der „Zugang zu den technischen Daten der Automobilhersteller und Importeure“, den 94 Prozent der Umfrageteilnehmer nennen. Knapp dahinter folgen die „Schulungsangebote“ (88 Prozent) und die „Sicherung der Teileversorgung“ (84 Prozent). Auch das „Angebot eines Mehrmarkenservice“ (77 Prozent) und die „IT-Unterstützung“ (75 Prozent) sind gute Argumente für die Systeme.
Die angeschlossenen Werkstattpartner stellen jedoch ganz konkrete Forderungen an ihre Systemzentralen: So wollen 97 Prozent der Befragten nicht dazu verpflichtet werden, Ersatzteile von einem bestimmten Lieferanten abzunehmen. Rund 96 Prozent lehnen eine straffe Führung durch die Systemzentrale ab. Etwa 92 Prozent der Systempartner möchten, dass ihr eigener Name in der Werbung und im äußeren Erscheinungsbild im Vordergrund steht.
Dass „die Partnerschaft mit einem Werkstattsystem notwendig ist, um im Wettbewerb bestehen zu können“, meinen 45 Prozent der Befragten. Ein Viertel stimmt dieser Aussage nicht zu.
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