Freie Serviceketten: Fit für den Werkstatttest
Nicht immer glänzen die Partner von markenunabhängigen Serviceketten bei den anonymen Werkstatttests. Das ist bedauerlich – auch für die Verantwortlichen in den Systemzentralen. Sie wollen die Kompetenz ihrer Werkstattpartner nun stärken.

Wenn der ADAC berichtet, dass Werkstattketten wie 1a Autoservice, Autofit oder Meisterhaft „Schwächen bei den internen Prozessen“ haben, dann gehen in den Systemzentralen der betreffenden Servicenetze die roten Lampen an – wie nach dem Werkstatttest Ende des letzten Jahres. Natürlich sind Werkstatttests Momentaufnahmen und nicht allgemeingültig für die nicht getesteten Partnerwerkstätten der jeweiligen Serviceketten. Und natürlich sind nicht alle Infotheken in den markenunabhängigen Kfz-Betrieben mit gut ausgebildeten Serviceassistentinnen besetzt, die den Telefonhörer nach dem zweiten Klingelton abheben, die Werkstatttermine perfekt organisieren und die Reparaturannahmezeiten entzerren.
In den meisten kleinen bis mittelgroßen freien Betrieben erledigt der Inhaber die Auftragsannahme selbst und führt – wenn es in der Werkstatt richtig brummt – auch Inspektionen und Reparaturen durch. Bei der Hektik kann es schon mal vorkommen, dass er oder seine Mitarbeiter bei den sogenannten Soft Skills (telefonische Terminvereinbarung, Erklärung der Rechnung) nicht so glänzen wie die Vertragswerkstätten. Doch auf die hektischen Momente in den unabhängigen Werkstätten nehmen die Tester keine Rücksicht. Alle Serviceabläufe müssen bei ihren kurzen Besuchen einwandfrei funktionieren – von der Auftragsannahme und Diagnose am Fahrzeug über die Reparaturdurchführung bis hin zur Fahrzeugrückgabe.
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