Service Jeder fünfte Vertragspartner gehört einem Mehrmarkenkonzept an

Von Jakob Schreiner 1 min Lesedauer

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Wo verläuft die Grenze zwischen freiem und markengebundenem Kfz-Betrieb? Im Service jedenfalls scheinen sich viele Vertragspartner einem markenunabhängigen Ansatz zu öffnen, wie exklusive Zahlen zeigen.

Der Anteil an Fremdfabrikaten in der Werkstatt liegt bei 18 Prozent der Vertragspartner bei über 25 Prozent.(Bild:  Schreiner – VCG)
Der Anteil an Fremdfabrikaten in der Werkstatt liegt bei 18 Prozent der Vertragspartner bei über 25 Prozent.
(Bild: Schreiner – VCG)

Parallel zu ihrer exklusiven Partnerschaft mit einem oder mehreren Herstellern gehören 18 Prozent der befragten Vertragspartner gleichzeitig einem unabhängigen Werkstattkonzept an. Das geht aus einer exklusiven Befragung unter jeweils 100 markengebundenen und 100 markenunabhängigen Kfz-Betrieben hervor. Auch der Anteil von Fremdfabrikaten im Service liegt bei 18 Prozent der Befragten bei über 25 Prozent, bei 71 Prozent immerhin bei bis zu 25 Prozent. Exklusivität für ihre Marken gibt es in der Werkstatt bei nur 11 Prozent der Betriebe, wie die Zahlen zeigen.

Daher verwundert es letztlich nicht, dass fast 80 Prozent der Vertragspartner über mindestens ein entsprechendes Multimarken-Diagnosetool verfügen, um die Fahrzeuge entsprechend behandeln zu können. Bei den Fremdfabrikaten führen die Betriebe in der Regel (85 %) Verschleißreparaturen und Wartungsarbeiten aller Art durch.