Freie Werkstätten kämpfen um jeden Autofahrer

Autor / Redakteur: Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Der Wettbewerb nimmt zu, die Werkstattarbeiten nehmen ab. Die Teilnehmer des Deutschen Werkstattpreises brauchen sich über diese negativen Trends jedoch keine Sorgen zu machen: Sie haben sich im Servicemarkt gut aufgestellt.

Die Freie Werkstatt von Nico Hemmelskamp in Hude bei Oldenburg zeichnet sich durch eine hohe Service- und Arbeitsqualität aus.
Die Freie Werkstatt von Nico Hemmelskamp in Hude bei Oldenburg zeichnet sich durch eine hohe Service- und Arbeitsqualität aus.
(Bild: Rubbel)

Die rund 21.000 Freien Werkstätten in Deutschland müssen auf eine Reihe von Veränderungen im Servicemarkt reagieren, wenn sie erfolgreich bleiben wollen. Die wohl bedeutendste Herausforderung ist die Vernetzung der Fahrzeuge – die Kommunikation zwischen Hersteller, Vertragswerkstatt und Automobil. Die Fahrzeugdiagnosen werden digital und automatisch durchgeführt. Die Ferndiagnose und die damit verbundene Steuerung in die Markenbetriebe sind längst keine Vision mehr.

Wettbewerbsgefährdend ist der Umstand, dass die Versicherungen das Wartungs- und Reparaturverhalten der Autofahrer beeinflussen. Mit attraktiven Prämien binden die Assekuranzen ihre Kunden an ausgewählte Werkstätten. Und wer beim Konzert der Versicherungsunternehmen nicht mitspielt, muss eine rückläufige Werkstattauslastung befürchten.