Fremdeinlagerung: Stressfreier Räderwechsel

Redakteur: Norbert Rubbel

In der Räderwechselzeit herrscht Hektik. Die Personal- und Raumkapazitäten stoßen an ihre Grenzen. Um zusätzliche Serviceaufträge zu generieren, fehlt oft die Zeit. Durch die Auslagerung der Räder lassen sich Kosten senken und Umsätze erhöhen.

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Die rund fünfwöchige Räderwechselphase im Frühjahr und Herbst belastet die Serviceabläufe der Kfz-Betriebe. Sie kann zu Kapazitätsengpässen in der Werkstatt führen und das eigentliche Servicegeschäft beeinträchtigen.
Die rund fünfwöchige Räderwechselphase im Frühjahr und Herbst belastet die Serviceabläufe der Kfz-Betriebe. Sie kann zu Kapazitätsengpässen in der Werkstatt führen und das eigentliche Servicegeschäft beeinträchtigen.
(Foto: Rubbel)

Häufig sind die betrieblichen Kosten für den Räderwechsel und die -einlagerung im Autohaus höher als die Umsätze aus diesen Serviceleistungen. Dennoch zählen die zwei Räderwechselwochen im Frühjahr und Herbst zu den Muss-Angeboten der Kfz-Betriebe. Ziel ist es, die Kunden zu binden und zusätzliches Servicepotenzial auszuschöpfen.

Externe Räderhotel-Betreiber bieten den Kfz-Betrieben an, die Kundenräder aufzubewahren. Sie werben damit, „dass die Autohäuser über das Outsourcing der Rädereinlagerung erhebliche Kosten einsparen und ihre Serviceabläufe verbessern können“. Vor diesem Hintergrund haben Prof. Stefan Reindl und Mark Klümper vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) die Studie „Räder-Management im Autohaus“ im Auftrag der 4Wheels + Logistik GmbH erstellt.