Fromme erneuert Fiat-Kritik
Im Streit über die Händlerverträge hat ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme Fiat erneut scharf kritisiert. Der Hersteller verbreite Behauptungen, die nicht wahr seien, so Fromme.

Der ZDK hat seine scharfe Kritik an Fiat erneuert und Aussagen des italienischen Autobauers zurückgewiesen. Der Umgang des Importeurs mit seinen Händlern sei einzigartig und nicht akzeptabel, sagte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme im Rahmen der diesjährigen Bundestagung des Deutschen Kfz-Gewerbes in Frankfurt.
Der ZDK-Vizepräsident sicherte den Fiat-Händlern weitere Unterstützung zu. Der Verband dürfe sich nicht auseinanderdividieren lassen, so Fromme. Stattdessen sollten alle – ZDK, Landesverbände, Innungen und Fabrikatsverbände – zusammenrücken.
Fromme kritisierte das Verhalten von Fiat als untragbar: Anfang Januar 2014 traten die neuen Verträge in Kraft, bereits vier Wochen später wurden sie wieder gekündigt. Dabei sollten die Händler laut Frommen den aus dem Vertrag bestehenden Verpflichtungen wie Investitionen nachkommen, „ohne zu wissen, was die Zukunft bringt.“
Entgegen ursprünglicher Verlautbarungen werden die ab 2016 in Kraft tretenden Verträge nicht wie in der Vergangenheit üblich mit den Verbänden erörtert. Fiat-Händlern wurden in den vergangenen zwei Wochen Eckpunkte der neuen Verträge präsentiert. In diesem Zusammenhang wies der Vizepräsident auch die Aussagen von Fiat zurück, dass bereits 97,5 Prozent der Händler den neuen Vertrag unterzeichnet hätten. „Dies ist nicht wahr.“
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