Assistenzsysteme Frontkamera-Wechsel unabhängig von Originalteilen

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Kamerasensoren für Assistenzsysteme können Kfz-Werkstätten jetzt auch vom freien Ersatzteilmarkt beziehen. Als Alternative zu Originalteilen bietet ZF Aftermarket passende Kameramodelle für Fahrzeuge von Stellantis und Nissan an.

Die ZF Smart Camera ist eine Mono-Frontkamera, die laut ZF ADAS-Funktionen wie die automatische Notbremsung (AEB) und den Spurhalteassistenten (LKA) unterstützt.(Bild:  ZF)
Die ZF Smart Camera ist eine Mono-Frontkamera, die laut ZF ADAS-Funktionen wie die automatische Notbremsung (AEB) und den Spurhalteassistenten (LKA) unterstützt.
(Bild: ZF)

Seit Juli 2024 sind verschiedene Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistent, Fahrspurassistent und Geschwindigkeitsassistent gemäß EU-Verordnung in allen Neuwagen verpflichtend einzubauen. All diese Systeme benötigen für ihre Funktionsweise Daten von Kamerasensoren. In diesem Kontext führt ZF nun erstmals Ersatz-Frontkameras für den freien Teilehandel ein, die neue Smart Camera. Die Kombination aus firmeneigener Hardware und Software stellt laut Anbieter sicher, dass die Kameras den Herstellervorgaben entsprechen und die Assistenzsysteme auf dem Qualitätsniveau der Originalausrüstung arbeiten.

Der Zulieferer bringt zum Marktstart zehn verschiedene Kameraversionen in den Handel. Diese decken nach Unternehmensangaben über 50 Fahrzeugmodelle ab, darunter zahlreiche Fahrzeuge des Stellantis-Konzerns – wie Citroën, DS, Peugeot und Opel – sowie Modelle von Nissan. Eine schrittweise Erweiterung des Angebots ist für die kommenden Monate vorgesehen. Neben den Ersatzteilen stellt der Zulieferer ein komplettes Dienstleistungspaket bereit. Dieses beinhaltet die Diagnosesoftware ZF Multiscan, spezielle Kalibriertafeln für die Sensorjustage sowie Schulungsangebote für Werkstattmitarbeiter im Rahmen des Konzepts ZF Pro-Tech.

ZF ist nach eigenen Angaben der weltweit der größte Lieferant von Frontkameras und produziert jährlich mehr als zehn Millionen Einheiten, die an 14 Fahrzeughersteller geliefert werden. In der kommenden Dekade werde nach Einschätzung des Unternehmens ein Großteil des europäischen Fahrzeugbestands mit solchen Kameras ausgestattet sein.

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