Führungswechsel bei Mitsubishi Deutschland
Nach drei Jahren verlässt Werner H. Frey (im Foto links) die Mitsubishi Motors Deutschland Automobile GmbH. Sein Nachfolger kommt von Daimler und hat bereits eine Mitsubishi-Vergangenheit.
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Die Mitsubishi Motors Deutschland Automobile GmbH (MMDA) bekommt zum 1. April 2017 einen neuen Geschäftsführer. Wie der Importeur mitteilte, übernimmt dann Kolja Rebstock den Posten von Werner H. Frey. Frey wechselt nach drei Jahren an der Spitze von Mitsubishi Deutschland zum Mutterkonzern Emil-Frey-Gruppe.
Dort berät der 67-Jährige künftig das Management „bei der Weiterentwicklung der Importaktivitäten in verschiedenen Ländern“, heißt es in der Mitsubishi-Mitteilung. Seit dem Amtsantritt von Werner H. Frey Anfang 2014 hat Mitsubishi seine Absatzzahlen in Deutschland von knapp 22.000 Einheiten im Jahr 2013 auf zuletzt rund 40.000 Einheiten im Jahr 2016 fast verdoppelt. Gleichzeitig stieg der Marktanteil von 0,8 auf 1,2 Prozent. Neben verschiedenen Modell-Einführungen, beispielsweise der Plug-in-Hybrid-Variante des Outlander, fiel in seine Amtszeit unter anderem der Ausbau des Händlernetzes. In den vergangenen drei Jahren hat Mitsubishi rund 80 neue Partner integriert.
Frey sprach in der Pressemitteilung von einer „wunderbaren Zeit“. „Für mich waren diese drei Jahre in erster Linie geprägt von engagierten Mitarbeitern und loyalen Händlern, denen ich allen danken möchte. Denn nur gemeinsam konnten wir diese herausragenden Ergebnisse erzielen. Ich wünsche meinem Nachfolger eine ähnlich erfolgreiche Zeit.“
Eben jener Nachfolger wird Kolja Rebstock sein. Rebstock war bereits zwischen 2003 und 2005 für Mitsubishi Motors in Japan tätig. Den größten Teil seiner Laufbahn hat der promovierte Materialwissenschaftler allerdings bei Daimler verbracht. Dort hatte er vor allem im Nutzfahrzeugbereich verschiedene Führungspositionen inne. Zuletzt verantwortete Rebstock den Pkw- und Nutzfahrzeug-Vertrieb in den deutschen Mercedes-Niederlassungen.
Mit Mitsubishi wechselt damit auch der zweite Importeur im Deutschland unter dem Dach der Emil-Frey-Gruppe in diesem Jahr seinen Geschäftsführer. Vor einigen Wochen hatte bereits Subaru bekannt gegeben, dass Christian Amenda künftig die Aufgaben von Volker Dannath übernimmt. Dannath bekleidet mittlerweile – wie künftig auch Werner H. Frey – einen Posten beim Mutterkonzern selbst.
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