Fünf Automarken, die Geschichte schrieben

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Es ist noch nicht lange her, dass Saab die Produktion eingestellt hat. Auch Hummer kennt man noch. Es gibt aber auch Automarken, mit denen heute kaum jemand mehr etwas anfangen kann.

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Autos der US-Marke Duesenberg zählten zu den begehrtesten Luxusmodellen der 1930er Jahre.
Autos der US-Marke Duesenberg zählten zu den begehrtesten Luxusmodellen der 1930er Jahre.
(Foto: sp-x)

Duesenberg, Hispano-Suiza oder Simca: Klangvolle Namen, die heute nur noch die wenigsten mit dem Automobilbau in Verbindung bringen. Obwohl sie in den Kindertagen des Automobils herrschaftliche Karossen bauten, sind diverse Vorkriegsmarken heute nur noch Oldtimer-Liebhabern bekannt. Aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Hersteller, die mittlerweile in der Versenkung verschwunden sind. Fünf Beispiele für ausgestorbene Marken.

Hispano-Suiza: Der spanisch-schweizerische Autohersteller (der Name Hispano-Suiza verweist auf die Herkunft der handelnden Akteure) begann Anfang des 20. Jahrhunderts in Barcelona mit dem Fahrzeugbau. In Zeiten als Autos auf den Straßen noch exotisch waren, erreichten die mit Vierzylindern ausgestatten Hispano-Suiza schon eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ab dem ersten Weltkrieg wurden auch Flugzeugmotoren produziert, was der Marke zu ihrem Markenzeichen, dem fliegenden Storch als Kühlerfigur verhalf. In den 20er- und 30er-Jahren traten die großen Fahrzeuge mit ihren leistungsstarken und zuverlässigen Motoren (Sechs- und Zwölfzylinder) in Konkurrenz zu Mercedes oder Rolls-Royce.

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Im spanischen Bürgerkrieg wurde die Produktion herunter gefahren, nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Firma auf den Bau von Flugzeugtechnik. Es gab einige Versuche, in den Automobilbau zurückzukehren: Zuletzt stellte Hispano-Suiza 2010 auf dem Genfer Automobilsalon einen Sportwagen vor.

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