Batterie
„Für einen Cent einkaufen – für 71 Cent verkaufen“
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Die Marge beim Strom ist viel höher als die beim Öl. Das glauben sie nicht? Der findige Kfz-Unternehmer Manuel Ruhfass zeigt, wie es geht. Er hat aus alten E-Auto-Batterien ein Geschäftsmodell gemacht.
Nicht wenige neue Geschäftsmodelle entstehen aus der Not heraus – so war das auch bei Manuel Ruhfass, Inhaber einer freien Werkstatt in Vohburg bei Ingolstadt. „Vor circa 6 Jahren war unser Betrieb in Nöten. Die Auftragslage ging zurück, und ich habe nach Arbeit für unsere 150 Beschäftigten gesucht“, berichtete der 54-jährige Unternehmer bei den Automotive Business Days im Mai in Würzburg. „Da kam ein Automobilhersteller und sagte: ‚Ich habe einen Haufen E-Autos, die müssen zerlegt werden. Du musst aber nur die Batterie ausbauen.‘ Da habe ich mir gedacht: ‚Ja mei, mach mer’s halt.‘“
An dieser Stelle sollten wir vielleicht kurz erklären, wie ein freier Kfz-Betrieb es auf 150 Mitarbeiter gebraucht hat: Manuel Ruhfass hatte schon früh damit begonnen, Geschäftsfelder außerhalb der Autoreparatur aufzubauen. So kam er beispielsweise mit dem Autohersteller im nahen Ingolstadt ins Geschäft und unterstützte ihn als Prototypenbauer und Dienstleister bei Fahrzeugtests – vor allem in der Entwicklung von Elektroautos. Doch dieses Geschäftsfeld endete, als die OEMs diese Tätigkeiten wieder verstärkt in Eigenregie übernahmen.
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