Für Stoll ist der Onlinevertrieb die Geschäftsgrundlage

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Neben dem Fahrzeugvertrieb professionalisiert Stoll den Onlineverkauf von Teilen und Zubehör über Portale wie Ebay, Amazon oder Real.de. Um dieses Geschäft kümmern sich fünf Mitarbeiter im Autohaus. Im zurückliegenden Jahr erlöste das Unternehmen damit einen siebenstelligen Euro-Betrag. Alleine über Amazon verkaufte es rund 80.000 Liter Motorenöl. Aktuell gehen 50 bis 60 Bestellungen pro Tag ein – teils auch für sehr hochwertige Produkte wie Designartikel und Accessoires.

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Unter dem Dach von Stoll Automotive sind nicht nur der Automobilvertrieb und -service, das Teile- und Zubehörgeschäft angesiedelt. Die Gruppe ist auch Importeur des US-VW-Tuners APR. Stoll will APR zur deutschlandweit bekannten Tuningmarke machen und baut dafür ein Händlernetz auf. Der Umsatz wächst Jahr für Jahr um 50 Prozent.

Ziel ist es, in Abstimmung mit dem Hersteller auch Neuwagen unter dem Siegel von APR zu verkaufen – beispielsweise mit speziell bestickten Sitzen oder Lenkrad-Inlays. Stoll nutzt die Marke APR auch, um den eigenen Auftritt emotional aufzuladen – natürlich alles online und mit einem entsprechenden Marketingkonzept, das selbst Prominente wie Fußballer Lukas Podolski als Testimonials berücksichtigt. Aber auch einfach nur mit Videos rund um getunte Fahrzeuge, die Spaß machen.

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