Mercedes-Benz-Vermittler und -Servicepartner „Für viele Betriebe gab es Einschnitte“

Das Gespräch führte Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Seit der Einführung des echten Agenturmodells bei Mercedes-Benz im Mai können die autorisierten Servicepartner keine Neuwagen mehr vermitteln. Heiko Ehret, Vorstandssprecher des Verbands der Vermittler und Servicepartner für Mercedes-Benz (VVMB) erklärt im Interview, was die Umstellung für die Betriebe bedeutet.

VVMB-Vorstandssprecher Heiko Ehret auf der Mercedes-Benz-Servicepartnertagung, die am 27. und 28. November 2023 in Bonn stattfand. (Bild:  Lichtschwärmer - Christo Libuda)
VVMB-Vorstandssprecher Heiko Ehret auf der Mercedes-Benz-Servicepartnertagung, die am 27. und 28. November 2023 in Bonn stattfand.
(Bild: Lichtschwärmer - Christo Libuda)

Mercedes-Benz ist Ende Mai im Vertrieb auf das echte Agenturmodell umgestiegen. Welche Folgen hatte die Umstellung für die autorisierten Servicepartner?

Heiko Ehret: Wir haben bislang Fahrzeuge an Mercedes-Benz-Vertreter und -Niederlassungen vermittelt. Mit dem echten Agenturmodell fällt dieses Geschäftsfeld seit Mai weg. Ausgewählte Servicepartner haben aber noch die Möglichkeit, ihre Verkaufsräume an einen Agenten oder eine Niederlassung zu vermieten. Dort sitzt dann ein Verkäufer des Mieters. Das Geschäft findet jedoch in unseren Häusern statt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde dann zum Service wieder in unsere Autohäuser kommt, ist groß. So können die Betriebe ihre Kunden halten.