FUV stellt Betriebe vor Herausforderungen
Die kommende Fahrzeuguntersuchungsverordnung stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Baden-Baden – Brühl – Rastatt.
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Die kommende Fahrzeuguntersuchungsverordnung (FUV) stellt die Werkstätten und Autohäuser vor neue Herausforderungen. Das stellte Obermeister Dieter Burkart in seinen Ausführungen anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kfz-Innung Baden-Baden – Bühl – Rastatt fest. Immer komplexer werdende Scheinwerfersysteme fordern einen speziell eingerichteten Scheinwerfer-Einstellplatz, der besonders auf die modernen LED- und Matrixscheinwerfer abgestimmte Messsysteme bereithält.
Aber nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch die baulichen Gegebenheiten müssen vorhanden sein. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass der Verordnungsgeber noch nicht alle Eckpunkte definiert hat, obwohl die neue Richtlinie bereits Anfang 2018 in Kraft treten soll.
Veränderungen kommen auch in der Ausbildung auf die Betriebe zu. So geht Anfang August 2017 der Ausbildungsberuf „Automobilkaufmann/-frau“ in seiner überarbeiteten Form an den Start. Darüber berichtete Lutz Schöffel von der Engelbert-Bohn-Schule in Karlsruhe. Die Ausbildung wird praxisorientierter und in Handlungsfelder aufgeteilt, die sich an den Prozessen im Autohaus orientieren. Neu ist auch eine gestreckte Prüfung, die zwei Teile umfasst und die alte Zwischen- und Abschlussprüfung ersetzt.
Erich Regenold berichtete über die Tätigkeiten der Schiedsstelle. Diese erhält im laufenden Jahr besondere Aufmerksamkeit, da aufgrund des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes, das seit Anfang Februar gilt, die entsprechenden Themen präsenter bei den Verbrauchern sind.
Joachim Huber, Vertreter der Handwerkskammer Karlsruhe, führte während der Innungsversammlung die Wahlen durch. Satzungsgemäß war ein neuer Geschäftsführer zu wählen. Nach mehr als 26 Jahren für die Kfz-Innung ging Sigrid Sammüller Ende 2016 in den Ruhestand. Zum neuen Geschäftsführer wählten die Mitglieder einstimmig Ruben Schäfer. Er arbeitet bereits seit Anfang 2016 bei der Kfz-Innung.
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