Gebrauchtwagen: Die Ausstattung zählt

Redakteur: Andreas Wehner

Der Restwert von Zusatzausstattung bei Gebrauchtwagen sinkt stärker als der des Fahrzeugs. Ohne die richtige Ausstattung sind Autos jedoch oft nur schwer wieder zu verkaufen.

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Die richtige Ausstattung ist beim Verkauf von Gebrauchtwagen besonders wichtig. Einige Modelle sind ohne Zusatzausstattung fast nicht loszuwerden. Andererseits gibt es auch Ausstattungsdetails, die den Wiederverkauf eines Fahrzeugs schwer machen. Darauf hat jetzt der Informationsdienstleister Eurotax-Schwacke hingewiesen.

Grundsätzlich gelte: Zubehörfeatures sind von Vorteil, soweit sie nützlich und sinnvoll sind. Aber sie verlieren schneller an Wert als das Fahrzeug selbst. „So lassen sich beispielsweise für einen drei Jahre alten Gebrauchten noch rund 50 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises erzielen, für die beim Kauf des Autos im allgemeinen teuer bezahlten Extras in der Regel nur noch zwischen 25 und 35 Prozent“, so Eurotax-Schwacke Geschäftsführer Michael Bergmann.

Je größer das Auto, desto wichtiger wird die gehobene Ausstattung für den Wiederverkauf. Aber auch die Marktgängigkeit des Fahrzeugs beeinflusst laut Eurotax-Schwacke in erheblichem Maße den Wertverlust der Ausstattungsfeatures. Verliert ein Pkw schneller an Wert, dann sinken die Restwerte des Zubehörs noch stärker.

„Passend ausgestattete Fahrzeuge lassen sich deutlich schneller verkaufen als Fahrzeuge bei denen wichtige Ausstattungsdetails fehlen oder gar verkaufsschädigende Ausstattungen beim Neuwagenkauf geordert wurden, beispielsweise exotische Farbkombinationen wie goldmetallic mit roter Lederpolsterung oder ein Oberklassewagen ohne Automatikgetriebe“, so Michael Bergmann. Generell gelte: Je höher die Klasse, desto höher sind die Erwartungen an die Ausstattung.

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