Autohaus Liliensiek Gebrauchtwagen und Gewerbekunden in Symbiose

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Das Dippoldiswalder Autohaus Liliensiek hat einen Weg gefunden, um sich in einem ländlichen, strukturschwachen Marktgebiet als Vertragshändler zukunftsfähig aufzustellen. Dafür musste es zahlreiche Weichen neu stellen.

Das Auslieferungsterminal des Dippoldiswalder Autohauses.(Bild:  Autohaus Liliensiek)
Das Auslieferungsterminal des Dippoldiswalder Autohauses.
(Bild: Autohaus Liliensiek)

Sein 80. Firmenjubiläum zu feiern, ist als VW-Autohaus mit Sitz in einer Kleinstadt im Osterzgebirge mit knapp 14.000 Einwohnern durchaus eine Leistung. Und auf die kann Daniel Liliensiek, Geschäftsführer des Dippoldiswalder Familienunternehmens Liliensiek, zurecht stolz sein – schließlich erschwert nicht nur die Grenznähe zu Tschechien das Geschäft, auch die Kaufkraft in der Region ist gering.

Bereits vor 15 Jahren erkannte Daniel Liliensiek den Ernst der Lage und fing an, sein Unternehmen strategisch neu aufzustellen. „Wir waren schon damals mit der Herausforderung konfrontiert, das nötige Vertriebsvolumen für einen wirtschaftlichen Betrieb einerseits und die Erhaltung des Händlerstatus andererseits zu generieren“, schildert der Unternehmer. Er entschied, sich auf das Großkundengeschäft zu spezialisieren: „Die Neuwagenpreise sind in den vergangenen Jahren so stark angestiegen, dass sich gerade in strukturschwachen Regionen immer weniger Privatkunden einen Neuwagen leisten können“, unterstreicht Daniel Liliensiek.