Besitzumschreibungen Bei Pkw und Lkw geht es deutlich aufwärts

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Ein tendenziell wachsendes Angebot, aber auch längere Standzeiten und kaum sinkende Preise – der Gebrauchtwagenmarkt im Januar sendet unterschiedliche Signale.

Das Gebrauchtwagengeschäft ist positiv ins neue Jahr gestartet – aber die Signale sind zum Teil widersprüchlich.(Bild:  Grimm – VCG)
Das Gebrauchtwagengeschäft ist positiv ins neue Jahr gestartet – aber die Signale sind zum Teil widersprüchlich.
(Bild: Grimm – VCG)

Der Gebrauchtwagenmarkt ist robust ins aktuelle Jahr gestartet. Wie aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht, ist die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen in den ersten Wochen des Jahres 2024 um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Insgesamt wechselten 527.258 Pkw den Halter.

Obwohl damit die Pkw-Umschreibungen das dritte Jahr in Folge gestiegen sind, ist das Marktvolumen noch weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt. Im Januar 2020 – also vor dem Ausbruch der Pandemie in Europa – wurden noch 633.000 Halterwechsel registriert. In den Jahren zuvor pendelte das Januar-Ergebnis um die 600.000 Einheiten.

Tendenziell steigt also die Menge an verfügbaren Fahrzeugen, wenn auch auf Monatsebene zuletzt immer wieder Rückgänge zu verzeichnen waren. Dieses wachsende Angebot trifft aus Sicht der Fahrzeugbörse Autoscout 24 auf eine über alle Segmente hinweg steigende Nachfrage. Unter anderem deshalb dürften die Preise unter dem Strich auf hohem Niveau relativ stabil bleiben. Der durchschnittliche Angebotspreis ist nach Unternehmensangaben im Monatsvergleich um 0,2 Prozent gesunken. Im Jahresvergleich, also zum Januar 2023, beträgt der Preisrückgang dann doch 4,8 Prozent.

Bei der Konkurrenzbörse Mobile.de fällt der Preisrückgang auf Monatsebene noch deutlicher aus. Auf dieser Plattform sind die Angebotspreise um 1,8 Prozent gefallen. Gleichzeitig gehen die Standtage weiter nach oben: Mit im Schnitt 103,4 Tagen standen Gebrauchtwagen 11,2 Prozent länger als noch im Januar 2023.

Auch im Nutzfahrzeuggeschäft gingen die Besitzumschreibungen überwiegend nach oben. Im Lkw-Segment registrierte das KBA 36.800 Neuzulassungen. Das waren 6,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat – damit ist der Markt sogar ungefähr auf dem Niveau des Januars 2020 mit damals 37.500 Lkw-Umschreibungen. Ebenfalls im Plus ist das Bus-Segment, das um 18,5 Prozent im Jahresvergleich auf 577 Einheiten zulegte.

Dagegen ging es im Bereich der Zugmaschinen deutlich bergab. 10.600 Umschreibungen sind 5,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Und auch im Zweiradmarkt stehen die Zeichen weiter auf Rückgang. 16.800 motorisierte Zweiräder haben den Halter gewechselt – ein Rückgang um 11,2 Prozent.

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