Gefahren: Ford Transit – neue Optik, neue Technik

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Immerhin hat Ford einiges getan, um den Transit noch sicherer zu machen: Das Fahrwerk vermittelt guten Kontakt zur Straße, die Lenkung wirkt direkt und große Spiegel sorgen für gute Übersicht. Hinzu kommen zahlreiche Assistenzsysteme, die den Fahrer entlasten: Abstandstempomat, Totwinkelüberwachung, Warnung vor Querverkehr beim Ausparken, Rückfahrkamera und ein Spurhalteassistent sind verfügbar und sollten bei der Bestellung nicht vergessen werden.

Eintonner auch als Plug-in-Hybrid erhältlich

Während sich der große Transit mit dem 48-Volt-Hybrid-System zufriedengeben muss, sind die Eintonner aus der VW-Bulli-Liga nun auch als Plug-in-Hybrid erhältlich. Interessant: Der Transporter Transit Custom (ab 47.995 Euro netto) sowie die Personen-Version Tourneo Custom mit bis zu acht Sitzplätzen (ab 71.900 Euro brutto) verzichten gänzlich auf einen direkten Durchtrieb vom Benzinmotor zu den Rädern.

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Das Einliter-Turbo-Triebwerk sorgt als Range-Extender lediglich für die Stromerzeugung – gefahren wird immer elektrisch. Gelagert wird die Energie unterhalb des Fahrzeugbodens in einem 13,6-kWh-Akku, das reicht für knapp über 40 Kilometer ehe das Otto-Kraftwerk einspringt – oder der Ford für ein paar Stunden an die Steckdose muss.

E-Antrieb für den Stadtverkehr geeignet

Der E-Motor selbst ist mit 93 kW/126 PS relativ schwach, tritt aber dank seiner 355 Newtonmeter kräftig an. Dass ihm danach die Puste ausgeht, ist zumindest im Stadtverkehr nicht weiter tragisch – und genau dafür ist der PHEV gedacht. Mit maximal 120 km/h darf er sich aber durchaus auch mal auf die Autobahn wagen.

Den Durchschnittsverbrauch gibt Ford mit drei bis dreieinhalb Liter an. Neben einem rein elektrischen Fahrmodus und dem Auto-Betrieb, der den Verbrenner immer dann zuschaltet, wenn es sinnvoll erscheint, kann der PHEV-Transporter auch den aktuellen Batterieladestand erhalten oder den Akku beim Fahren aufladen.

Letzteres ist nicht effizient, aber vielleicht bald nötig, wenn bestimmte Umweltzonen in Städten nur noch rein elektrisch befahren werden dürfen. Für diesen Fall will Ford bald auch ein Geofencing-Modul anbieten: Das erkennt anhand der GPS-Daten, wenn das Auto in eine Verbrenner-Verbotszone einfährt, und wechselt automatisch in den Elektro-Modus.

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