Gefahren: Hyundai Kona – SUV Nummer vier

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Weitere Motorisierungen hat Hyundai schon in der Pipeline. Im kommenden Sommer folgt ein Diesel für den Kona. Er ist in zwei Leistungsstufen mit 85 kW/115 PS und 100 kW/136 PS bestellbar. Noch 2018 startet außerdem der rein elektrisch angetriebene Kona. Über die genauen Leistungsdaten schweigt sich Hyundai aktuell noch aus. Bekannt ist bislang, dass das Modell eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern und um die 200 PS haben soll. Zudem wird es eine Variante mit weniger Leistung und einer kleineren Batterie geben.

Hyundai bietet den Kona in fünf Ausstattungslinien an. Den Einstieg markiert die Variante „Pure“ für 17.500 Euro. Bereits die Grundausstattung hat mit einem aktiven Spurhalteassistenten, einem Aufmerksamkeitsassistenten, einem Tempomaten und einem Lichtsensor einige elektronische Helfer an. Auch eine Klimaanlage gibt es. Das Display des Audiosystems ist allerdings monochrom, das Lenkrad aus Kunststoff und die Reifen sind auf 16-Zoll-Stahlfelgen montiert.

Hyundai Kona: Fertig ist das SUV-Quartett
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In der Ausstattung „Select“ gibt es für 850 Euro mehr einen autonomen Notbremsassistenten, eine Dachreling sowie Leder am Schaltknauf. Die Ausstattungsvariante „Trend“ kostet 20.300 Euro. Dafür ist dann das Audiosystem mit digitalem Radioempfang, einem Sieben-Zoll-Touchscreen sowie Android Auto und Apple Carplay ausgestattet. Zudem gibt es eine Rückfahrkamera und eine Einparkhilfe hinten, das Lenkrad und die Vordersitze sind beheizbar. Die Reifen kommen mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Leichtmetall gibt es auch in der Variante „Style“ (ab 21.900 Euro) - allerdings mit 18 Zoll. Zudem sind an Bord: Regensensor, Klimaautomatik, kabelloses Laden für das Smartphone, Stoff-Leder-Sitze sowie die farbigen Innenraumapplikationen.

Wer mindestens 24.100 Euro für die Topausstattung „Premium“ beim Händler lässt, bekommt unter anderem: Totwinkelassistent, Querverkehrwarner, LED-Licht vorne und hinten, eine Einparkhilfe auch vorn, ein schlüsselloses Zugangssystem, ein Head-up-Display, einen Bordcomputer mit einem 4,2-Zoll-Farbdisplay sowie Ledersitze.

Navi kostet immer extra

Doch auch dann ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Wer ein eingebautes Navigationssystem möchte, muss 850 Euro extra bezahlen. Und es ist durchaus sinnvoll, das als Option anzubieten, da viele Fahrer dank Apple Carplay und Android Auto vielleicht sowieso schon andere Dienste nutzen. Wer sich für das Navi entscheidet, bekommt dann aber auch ein Acht-Zoll-Display und ein Krell-Soundsystem mit acht Lautsprechern dazu. Und: Kartenupdates sind bis zu 10 Jahre nach Produktionsende der Modellreihe kostenlos.

Extra bezahlen müssen Kona-Käufer auch die elektrische Sitzverstellung für die Vordersitze in Kombination mit einer Belüftungsfunktion (800 Euro). Zudem steht ein elektrisches Glasschiebedach auf der Optionsliste (600 Euro). Zusammen mit einer aufpreispflichtigen Lackierung kann man beim Kona also durchaus deutlich über die 30.000 Euro-Marke kommen.

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