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Bereits die in der Basisausstattung sind neben dem Infotainmentsystem unter anderem LED-Scheinwerfer, eine Rückfahrkamera, ein autonomer Notfall-Bremsassistent sowie ein Spurhalte- und ein Aufmerksamkeitsassistent serienmäßig verbaut. Dazu gesellen sich eine Verkehrszeichenerkennung, eine Geschwindigkeitsregelung samt -begrenzer sowie eine Einparkhilfe für vorne und hinten.
Im Innenraum, der einige Anleihen vom Sportwagen Jaguar F-Type hat, ist den Designern zumindest in den getesteten Ausstattungen S und R-Dynamic der Spagat gelungen, die Balance zwischen Premiumambiente und Volumenpreis zu halten. Es gibt Leder satt und beispielsweise weich ausgekleidete Türtafeln, aber natürlich auch verhältnismäßig viel Hartplastik: Vor allem beim Schalten hinterlässt der Fahrer auf der mattsilbernen Verkleidung rund um den Schalthebel schnell unansehnliche Fingerabdrücke. Der Fahrzeuglenker kann sich dank des klar auf ihn ausgerichteten Cockpits und des optionalen Head-up-Displays gut auf den Verkehr konzentrieren.
Fazit: Der E-Pace ist mit seinen kurzen Überhängen und den F-Type-Heckleuchten ein echter Hingucker im Segment der Premium-Kompakt-SUVs, und es dürfte ihm tatsächlich gelingen, viele Kunden zu begeistern. Spezielle Offroadeinstellungen gibt es beim E-Pace nicht – anders als beim Range Rover Evoque, der auf der gleichen Plattform steht. Für Fahrten über Geröll und durch Bäche ist das Modell aber auch nicht konzipiert worden.
Die beiden getesteten Antriebe, der 177 kW/240 PS starke Diesel und der 221 kW/300 PS starke Topbenziner, brachten den immerhin 1,9 Tonnen schweren E-Pace schnell und verhältnismäßig leise auf Touren. Der Verbrauch auf der Teststrecke, die überwiegend über kurvige und hügelige Landstraßen führte, lag bei nicht rekordverdächtigen 7,2 Litern beim Diesel und annehmbaren 9,7 Litern beim 300-PS-Benziner. Egal ob auf der Autobahn oder in engen Kurven, der Jaguar E-Pace entpuppte sich als souveränes und fahrstabiles SUV.
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